„Das Virus ist doch keine Gefahr mehr“ - Diese 5 Corona-Irrtümer halten sich hartnäckig
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„Corona gibt es doch gar nicht mehr.“ Ein Satz, den man heute oft hört. Tatsächlich spielt das Coronavirus für viele Menschen im Alltag kaum noch eine Rolle. Verschwunden ist es deshalb aber nicht: Das Virus zirkuliert weiterhin, verändert sich ständig und kann für Betroffene noch immer schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.
Zeit für einen klaren Blick auf die Fakten: Fünf verbreitete Corona-Irrtümer auf dem Prüfstand.
Das stimmt so leider nicht. Auch wenn viele von uns es getan haben: Das Virus selbst hat den Schlussstrich nie wirklich gezogen. Nach wie vor werden schwere Krankheitsverläufe registriert. Mehr als 30 000* Menschen mussten 2025 wegen einer Coronavirus-Infektion ins Krankenhaus, mehr als 2500** starben im Zusammenhang mit der Erkrankung.
Von „erledigt“ kann also keine Rede sein, das Virus zählt nach wie vor zu den häufigen akuten Atemwegserkrankungen in Deutschland. Experten beobachten seit Jahren einen saisonalen Verlauf: Ähnlich wie bei Grippe und anderen Atemwegsinfektionen steigen besonders im Spätsommer und Herbst die Fallzahlen regelmäßig wieder an.
Leider nein. Viele Betroffene würden sich selbst nie als Risikopatienten bezeichnen – obwohl genau das auf sie zutreffen kann. Denn wenn von Risikogruppen die Rede ist, denken die meisten von uns zuerst an sehr alte oder schwer erkrankte Menschen.
Aber auch wer unter weitverbreiteten Grunderkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck oder Diabetes leidet, starkes Übergewicht hat oder bereits mit Long COVID bzw. Post-COVID kämpft, gilt als Teil der Risikogruppe.
Zusammen mit Personen ab 75 Jahren oder jenen mit schwerwiegenden chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD, neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose oder Demenz oder auch Krebserkrankungen gehören sie zu den Menschen in Deutschland, die aufgrund bestimmter Vorerkrankungen als Risikopatienten gelten und damit ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf einer Coronavirus-Infektion haben können.
Die meisten von uns haben bereits ein Grundwissen über das Coronavirus. Daher wissen die meisten von uns, dass eine Infektion mit Husten, Halsschmerzen oder Fieber einhergehen kann und unser Körper im Durchschnitt ein bis zwei Wochen damit zu kämpfen hat.
Aber Corona sollte nicht ausschließlich als Atemwegserkrankung gesehen werden, denn die Folgen können weit über Husten und Fieber hinausgehen. Mediziner betrachten inzwischen auch einen anderen Bereich besonders aufmerksam: das Herz-Kreislauf-System .
Personen mit Vorerkrankungen des Herzens, also Herzinfarkt, Schlaganfall und koronarer Herzkrankheit, zählen ebenso wie Bluthochdruck-Patienten zur Risikogruppe.
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