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Deutschland

Nachgehakt von Alfred Draxler - Wäre Klopp ein guter Bundespräsident?

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Nachgehakt von Alfred Draxler - Wäre Klopp ein guter Bundespräsident?

Die Kader-Nominierung für die nächsten Länderspiele nutzte der neue Bundestrainer für eine Grundsatzrede für „positiven Patriotismus.“

„Ich würde mir oder uns gerne die Fahne zurückholen“, sagte Klopp . „Ich möchte, dass wir sie immer so schwingen, dass niemand denkt, was mit dir nicht in Ordnung ist. Sondern dass man einfach nur das Gefühl hat, du bist happy und verstehst, dass du Glück hattest, dass du in diesem wundervollen Land geboren, aufgewachsen oder zugezogen bist.“

Solch eine Rede würden wir gerne mal von unseren Politikern hören! Und schon nach wenigen Sätzen war klar: Der Star ist ab sofort nicht mehr die Nationalmannschaft . Der große Star ist der Trainer!

Zuletzt war das so, als Franz Beckenbauer die Nationalmannschaft übernommen hat. Als der Kaiser uns zum WM-Triumph 1990 in Rom geführt hatte, sagte er, dass er dies auch für die deutsche Einheit getan hat.

Und als er uns 2006 das „Sommermärchen“ schenkte, hatten wir alle schwarz-rot-goldene Fähnchen an unseren Autos. Und zeigten der ganzen Welt, dass wir ein fröhliches und ein friedliches Land sind.

Jürgen Klopp trug eine Mütze mit einem schwarz-rot-goldenen Aufnäher. Und dem Schriftzug: „Einer von 83 Millionen!“ Und er sagte, dass man den Patriotismus nicht den falschen Leuten überlassen sollte.

Das war schon immer so! Schon 1954 beim legendären „Wunder von Bern“. Als Männer wie Fritz Walter und Helmut Rahn nach den Schrecken des Krieges Deutschland mit dem WM-Titel das Selbstvertrauen zurückgaben.

Franz Beckenbauer wurde häufig mit dem Amt des Bundespräsidenten in Verbindung gebracht. Wenn Jürgen Klopp mit der Nationalmannschaft Erfolge feiert, wird das gleiche wahrscheinlich wieder passieren. Seine Rede mit so viel Herz und so viel Verstand war schon mal wie eine unfreiwillige Bewerbung.

Warum eigentlich nicht? Ich glaube, dass einer wie Klopp uns allen gut tun würde!

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