Israelischer Minister: Der freundliche Araberhasser Itamar Ben-Gvir
Itamar Ben-Gvir steht erneut wegen skandalöser Aussagen in internationaler Kritik.
Neu sind solche Ausfälle nicht.
Wer ist der Mann, der sich gern als „Herr im Haus“ bezeichnet? Itamar Ben-Gvir sorgt erneut mit Drohungen gegen Palästinenser für Entsetzen.
Der israelische Polizeiminister erklärte in einem Podcast mit Blick auf die Nachkriegsordnung im Gazastreifen: „Ich denke, dass man gezielte Tötungen in Gaza ausführen sollte, jede Nacht 30, 40 (Menschen) entfernen.“ Selbst unter Unterstützern der israelischen Regierung sorgten seine Ausführungen für herbe Kritik.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz verurteile die „menschenverachtenden, völkerrechtswidrigen Appelle“ scharf, so sein stellvertretender Regierungssprecher Sebastian Hille.
Ben-Gvirs Aussagen seien „nicht hinnehmbar“.
Erst im Mai sorgte der israelische Minister für verstörende Szenen: Mit einem Lächeln auf dem Gesicht ging er durch ein Zelt und schwenkte eine Israel -Flagge.
Zu seinen Füßen knieten gefesselt internationale Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte.
Sie waren bei dem Versuch verhaftet worden, Hilfsgüter in das zerbombte Gebiet zu bringen.
Es waren keine heimlich gedrehten Aufnahmen, die über Whistleblower ans Licht der Öffentlichkeit gelangten.
Ben-Gvir postete das Video selbst auf seinem X-Account, mit der Beschreibung: „Willkommen in Israel“.
Bundesaußenminister Johann Wadephul nannte die damaligen Szenen „vollkommen inakzeptabel“.
Itamar Ben-Gvir fiel schon früh als Extremist auf Der Sturm der diplomatischen Entrüstung ist damals wie heute nachvollziehbar.
Nur sind dessen Auslöser nicht überraschend.
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