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Kultur

Diskussion über Starspieler: Einsilbiges Interview von Olise: So reagiert der FC Bayern

Stern ·
Diskussion über Starspieler: Einsilbiges Interview von Olise: So reagiert der FC Bayern

Trainer Kompany und Sportvorstand Eberl sehen ein aufsehenerregendes Interview des Starspielers gelassen.

Welche Argumente sie für den Franzosen anführen.

Stürmer-Star Michael Olise sorgte in dieser Woche mit einem Interview und extrem einsilbigen Antworten für Aufsehen.

Der FC Bayern hat mit dem Auftreten seines Offensivprofis an TV-Mikrofonen aber kein Problem - im Gegenteil. „In Social Media, TikTok und wie das alles heißt, wird er gefeiert, weil die Leute sagen: Das ist ein Fußballer, der soll Fußball spielen, der soll Spaß haben“, sagte Sportvorstand Max Eberl. „Und die Kiddies und die Jugendlichen können sich damit ein Stück weit mehr identifizieren als vielleicht wir.“ Olise war beim 5:0 der Münchner in der Champions League gegen den FK Bodø/Glimt als Spieler des Spiels gewählt worden und deswegen beim Pay-TV-Sender DAZN zum Interview erschienen.

Dort aber antwortete er auf die Fragen des Reporters nur mit jeweils wenigen Worten - nach einer Minute war das Gespräch auch schon wieder vorbei.

Manche Kommentatoren warfen dem 24-jährigen Franzosen daraufhin mangelnden Respekt oder Überheblichkeit vor.

Kompany : Alle profitieren vom viral gehenden Interview Sein Trainer Vincent Kompany sieht es ganz anders.

Er unterstrich vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel in Elversberg am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN), dass just so ein Interview viral gehe und alle davon profitierten. „Kein Sponsor und kein Journalist“ habe einen Nachteil durch Olises Art, „jeder genießt es“.

Eberl meinte: „Michael ist einer, der Fußball spielen möchte und den das daneben relativ kaltlässt.“ Genau wegen der Qualitäten sei man in München auch so froh über den Offensivwirbler. „Lieber er spielt so, wie er spielt und wird in fünf Spielen dreimal Man of the Match, das ist mir deutlich lieber.“ Dass es etwa Sponsoren ärgere, wenn ein Spieler in Interviews wenig eloquent auftrete, das glaubt Kompany nicht.

Er selbst sei schon lange in dem Geschäft, betonte der Coach und sagte: „Sponsoren wollen, dass über sie gesprochen wird.

Und wenn Michael da ist, dann wird über die Sponsoren gesprochen.“

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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