Ehepaar in Venedig verunglückt - Nach Bootsunfall! Schwangere (26) tot gefunden
Venedig (Italien) – Tagelang suchten Rettungskräfte von Feuerwehr und Carabinieri mit Booten, Hubschraubern und Tauchern nach der vermissten Gabriella Querino (26). Seit einem verheerenden Bootsunfall mit ihrem Mann, dem Italiener Sean Michieli (25), am Samstagmorgen war sie verschwunden. Ihr Mann wurde für hirntot erklärt. Jetzt ist klar: Auch die junge Frau ist tot.
Das bestätigte Venedigs Bürgermeister Simone Venturini in sozialen Medien. „Die Leiche von Gabriella Querino ist leider in der Lagune gefunden worden“, schreibt der Politiker auf Facebook. „Eine Nachricht, die wir nie lesen wollten.“ Mit dem Fund geht die tagelange Suche nun zu Ende.
Venturini weiter: „Meine Gedanken sind bei den Familien der beiden jungen Menschen, ihren Freunden und allen Menschen, die sie kannten und liebten.“ Der Unfall ereignete sich am Samstagmorgen vor Sonnenaufgang auf einem Kanal zwischen Tessera und dem Flughafen Marco Polo. Der italienische Fischer Sean Michieli aus Burano war mit seiner brasilianischen Ehefrau in einem kleinen Boot unterwegs, als es zur heftigen Kollision mit einem Wassertaxi kam. Medienberichten zufolge wollten sie Köder fangen.
Der 25-Jährige erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und weitere Verletzungen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, dort notoperiert und auf der Intensivstation behandelt. Die Ärzte kämpften vergeblich um sein junges Leben. Er wurde inzwischen für hirntot erklärt.
Nach seiner 26-jährigen Frau aus Brasilien suchten die italienischen Behörden seit Tagen. Die Ermittler versuchen, den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Nach ersten Erkenntnissen gibt es in dem Bereich keine Kameras, die die Kollision aufgezeichnet haben könnten.
Der Fahrer des Wassertaxis erklärte den Ermittlern, er habe vor dem Aufprall kein anderes Boot wahrgenommen. Die Ursache für den Unfall ist bislang völlig unklar. Wie die Zeitung „ La Sicilia “ berichtet, soll Gabriella im dritten Monat schwanger gewesen sein, als sie starb. Eine offizielle Bestätigung dafür steht noch aus.
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