Bundeswehr: Pistorius verspricht Aufklärung von Vorwürfen gegen Soldaten
Die Bundeswehr ermittelt gegen Soldaten in Weißenfels.
Es soll um Drogenhandel und sexuelles Fehlverhalten gehen.
Wie der Bundesverteidigungsminister reagiert.
Verteidigungsminister Boris Pistorius verspricht Aufklärung zu möglichem Fehlverhalten von Soldaten beim Sanitätsregiment 1 in Weißenfels in Sachsen-Anhalt. „Bislang handelt es sich um Vorwürfe.
Wenn die sich bestätigen, wäre das widerwärtig“, sagte der SPD-Politiker am Rande eines Besuchs auf Kreta. „Wir werden alles tun, um jeden Täter dingfest zu machen und seiner gerechten Strafe zuzuführen und gleichzeitig die Betroffenen besser zu schützen.“ Das Bundesverteidigungsministerium hat Ermittlungen wegen möglicher Verstöße bestätigt.
Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschen (RND) unter Berufung auf den Befehlshaber Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr , Generaloberstabsarzt Ralf Hoffmann, berichtet, geht es dabei um mutmaßlichen Drogenhandel, Bedrohungen und sexuelles Fehlverhalten von Vorgesetzten.
Es gebe insgesamt zehn Beschuldigte.
Verstöße kämen in der Bundeswehr leider immer wieder vor, sagte Pistorius. „Ich weiß auch nicht, ob wir das jemals werden abstellen können.
Was wir aber tun müssen im Einzelfall ist, mit der gesamten Palette der Möglichkeiten zu sanktionieren, diejenigen, die die Taten begehen, aber auch diejenigen, die sie unterdrücken, die sie nicht melden, sie nicht verfolgen.
Das ist unsere gemeinsame Aufgabe im Sinne der Kameradschaft in der Truppe, der Zuverlässigkeit und der Sicherheit für alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr.“
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