Fußball-Bundesliga: Zufrieden in die Pause: Schalke in der Liga angekommen
Schalke geht mit fünf Punkten in die Länderspielpause.
Der beste Mann beim Revierclub gegen Elversberg ist ein Verteidiger.
Der zeigt sich bei einem Thema allerdings „ein bisschen enttäuscht“.
Zum ausgiebigen Feiern lud das 0:0 im Aufsteigerduell gegen die SV Elversberg nicht ein.
Applaus und viele zufriedene Gesichter in der Arena zeigten trotzdem: Der FC Schalke 04 ist in der Bundesliga angekommen. „Ich bin mit den ersten vier Spielen sehr zufrieden“, sagte Trainer Miron Muslic und ergänzte: „Fünf Punkte, zweimal die Null in der Bundesliga.“ 0:0 gegen den FC Bayern München, 3:1 bei Union Berlin und nun das Remis gegen die so starken Saarländer, die sogar schon sieben Zähler gesammelt haben.
Nach dem 0:3 zum Auftakt beim FC Augsburg steigerte sich Schalke enorm und machte seinen Fans mit viel Einsatz und manchmal auch schönen Spielzügen Freude. „Wir haben ein Spiel verloren von vier.
Ich denke, das ist eine gute Bilanz für einen Aufsteiger“, sagte Mittelfeldmotor Soufiane El-Faouzi. „Das passt schon so.“ Kurucay: Starke Leistung, aber noch kein neuer Vertrag Wie schon in der vergangenen Zweitliga-Saison ist die Defensive erneut der große Trumpf der Gelsenkirchener. „Es ist nicht einfach, gegen Schalke ein Tor zu erzielen.
Darauf kann man aufbauen“, stellte Muslic zufrieden fest.
Die Abwehr, die im Verbund mit Torwart Loris Karius schon das Starensemble der Bayern verzweifeln ließ, ließ auch gegen die Elversberger, die in drei Partien zuvor acht Tore erzielt hatten, nur wenig zu.
Vor allem Hasan Kurucay zeigte im zweiten Heimspiel der Saison eine überragende Leistung.
Der 29-Jährige wurde von den Fans nach gelungenen Grätschen und Zweikämpfen teilweise mit Szenenapplaus gefeiert. „Hasan war heute exzellent“, lobte Muslic den 29-Jährigen. „Ich bin mit der Entwicklung von Hasan auf und neben dem Platz richtig zufrieden und auch stolz.“ Ob sich diese Entwicklung auch in einem neuen Vertrag widerspiegeln wird, ist indes noch offen.
Kurucays Kontrakt läuft im nächsten Sommer aus und der Matchwinner ließ zumindest anklingen, dass er sich in diesem Zusammenhang mehr Wertschätzung wünschen würde.
Er sei „ein bisschen enttäuscht“, sagte Kurucay.
Einige Teamkollegen hätten bereits neue Verträge und er als Führungsspieler noch nicht.
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