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Deutschland

BILD-Analyse des Fehlstarts - Das sind Dynamos große Zweitliga-Baustellen

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BILD-Analyse des Fehlstarts - Das sind Dynamos große Zweitliga-Baustellen

Eine ruhige Saison sollte es für Dynamo Dresden werden, jetzt droht eher eine mit vielen Sorgen!

Vier Punkte nach sechs Spielen waren nicht ansatzweise die Zielstellung. Verrückt: In der vorigen Katastrophen-Hinrunde hatten die Sachsen zum gleichen Zeitpunkt sogar einen Zähler mehr. Mittlerweile lassen sich Muster erkennen, warum es nicht läuft. BILD hat die großen Zweitliga-Baustellen der SGD analysiert.

Der Abgang von Kofi Amoako (21, zum Hamburger SV) scheint mehr ins Gewicht zu fallen, als zuvor gedacht. Sein Ersatz Nicolai Rapp (29, vom KSC) konnte bisher nicht die Rolle des Stabilisators vor der Abwehr einnehmen. In Karlsruhe hatte der Mittelfeldabräumer meist einen zweiten Sechser an seiner Seite.

Da Rapps Stärke nicht die Geschwindigkeit ist, sind für ihn die Wege offenbar zu weit. Heißt: Obwohl der Neuzugang generell nicht nur schlechte Auftritte hatte, ist hier eine verwundbare Stelle entstanden.

Gegen Hertha (1:2) bildeten Ahmet Muhamedbegovic und Till Neininger bereits das vierte Innenverteidiger-Duo in sechs Liga-Spielen. Klar: Trainer Thomas Stamm wechselte nicht immer freiwillig. Thomas Keller fiel mit Sperre und zuletzt Gehirnerschütterung bereits zweimal aus.

Die Defensive ist trotzdem oder gerade deshalb weder eingespielt noch sattelfest. Mit 14 Gegentoren hat Dynamo so viele kassiert, wie kein anderer Zweitligist. Das muss eine Warnung sein, dringend an der Abstimmung der Abwehrkette zu arbeiten.

Ein wichtiger Faktor zwischen der Hin- und Rückserie letzter Saison war die Entwicklung von Tim Schreiber (24) im Tor. Der gebürtige Freitaler vereitelte ab Januar mit Riesenreflexen auch Großchancen des Gegners. So bekam Dynamo Dresden Auftrieb und wurde zu einem Spitzenteam der zweiten Halbserie.

An diese Hammer-Form kann der Stammkeeper bisher noch nicht anknüpfen. Schreiber macht keine gravierenden Fehler. Aber am Ende frisst Dynamo wie gegen Hertha beim 1:1 auch Treffer, die er in der Rückrunden-Verfassung nicht zwingend geschluckt hätte.

Im Gesamtbild wirken mittlerweile auch die defensiven Außenbahnen nicht mehr stabil. Die Formkurve von Jonas Sterner (24) verlief vom ersten Spiel in Nürnberg (0:3) an eher im Achterbahn-Modus. Zwischenzeitlich schien er sich gefangen zu haben.

Doch nach dem schwächeren Auftritt in Braunschweig (2:2) setzte ihn Stamm gegen Hertha sogar raus und gab Simon Straudi den Vorzug. Links war Alexander Rossipal zwar konstanter, hat aber auch noch nicht die Form der vergangenen Rückrunde.

Bei den Außenverteidigern beginnt das schwächelnde Offensivspiel. Viele Bälle werden seit der zweiten Halbzeit in Heidenheim nicht mehr sauber genug gespielt. Knipser Vincent Vermeij wird so kaum in Szene gesetzt. Und die Problematik der fehlenden Präzision zieht sich durch quasi alle Mannschaftsteile und Positionen.

Fazit: Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass es das Auftakt-Programm in sich hatte. Mit Nürnberg (0:3), Heidenheim (3:5) und Hertha (1:2) steht die Hälfte der bisherigen sechs Gegner aktuell auf Platz eins bis drei. „Natürlich sagt die Tabelle nach sechs Spielen was aus“, erklärt Trainer Thomas Stamm (43).

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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