Iran greift US-Stützpunkte am Golf an - Trump droht mit weiteren US-Angriffen
Ungeachtet der Angriffsdrohungen von US-Präsident Donald Trump hat der Iran nach eigenen Angaben erneut US-Militärstützpunkte in Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen.
Die Attacken vom Donnerstag seien eine „Antwort auf Amerikas Verbrechen gegen das iranische „Volk“, meldete das iranische Staatsfernsehen.
Die kuwaitische Regierung sprach von einer „direkten Bedrohung“ der Sicherheit des Golfstaats.
Trump hatte Teheran zuvor mit weiteren US-Angriffen gedroht.
Die iranische Armee erklärte, sie habe den US-Stützpunkt Ahmed al-Dschaber in Kuwait mit Raketen und Drohnen angegriffen.
Die Attacken richteten sich laut Staatsfernsehen gegen Satelliten-Kommunikationsanlagen, Ausrüstungslager und Kampfflugzeuge der US-Armee.
Bei dem Angriff handele es sich um eine „direkte Bedrohung“ der Sicherheit und Stabilität in dem Golfstaat, erklärte das Außenministerium in Kuwait-Stadt.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten griff die iranische Armee nach eigenen Angaben den Luftwaffenstützpunkt Al-Minhad an.
Laut dem iranischen Staatsfernsehen wurden Radarsysteme der US-Armee auf dem Stützpunkt beschossen.
Zuvor hatte US-Präsident Trump dem Iran mit weiteren Angriffen gedroht.
Die US-Armee sei „jederzeit“ zu weiteren Attacken bereit, sagte er. „Es war ein sehr heftiger Angriff letzte Nacht“.
Die US-Armee habe „weit mehr als nur ihr Radar in die Luft gejagt“.
Iranischen Behördenangaben zufolge war am späten Dienstagabend in Bandar Kuhestak in der Provinz Hormosgan ein Wohnhaus getroffen worden, in dem gerade eine Hochzeit stattfand.
Mindestens vier Menschen wurden demnach getötet.
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