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Donald Trump: Entlassene FBI-Agenten werfen Präsident persönliche Rache vor

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Donald Trump: Entlassene FBI-Agenten werfen Präsident persönliche Rache vor

Mehr als vier Jahre ist die Razzia in Donald Trumps Florida-Anwesen Mar-a-Lago nun her. Doch noch immer beschäftigt die sogenannte Dokumentenaffäre die US-Gerichte. Aktuell verlangen neun im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen den US-Präsidenten entlassene Mitarbeiter der Bundespolizei FBI ihre Wiedereinstellung. In ihrer am Donnerstag bei einem Gericht in Washington eingereichten Klage bezeichnen sie ihren Rauswurf als »politische Vergeltung«.

Die neun Agenten und Analysten waren im Februar von FBI-Direktor Kash Patel gefeuert worden (mehr hier ). Sie waren im Jahr 2022 an den Ermittlungen gegen Trump wegen der Lagerung geheimer Dokumente in Mar-a-Lago beteiligt. Die Ermittlungen zu der Dokumentenaffäre sowie ein weiteres Strafverfahren gegen Trump wegen mutmaßlicher Wahlmanipulation im Jahr 2020 wurden nach Trumps Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2024 eingestellt.

Sie seien »unrechtmäßig entlassen« worden, hieß es in der Klage der FBI-Mitarbeiter. Es habe »keinen legitimen Grund« dafür gegeben, sondern es sei nur darum gegangen, »die persönliche Rache des Präsidenten zu befriedigen«. Die Regierung sieht sich auch mit weiteren Klagen von entlassenen FBI-Agenten gegen ihre Kündigung konfrontiert.

Die 2022 sichergestellten Unterlagen enthielten laut Staatsanwaltschaft unter anderem Informationen über militärische Pläne und Atomwaffen. Sie sollen in Mar-a-Lago ungesichert aufbewahrt worden sein. Trump wies jegliches Fehlverhalten zurück.

6 Min Zur Merkliste hinzufügen Dokumentenaffäre in Mar-a-Lago: FBI entlässt Mitarbeiter, die einst gegen Trump ermittelten 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen US-Präsidenten sind verpflichtet, nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt alle offiziellen Dokumente an das Nationalarchiv zu übergeben. Der Fall war durch eine Razzia des FBI in Mar-a-Lago publik geworden. Fotos von Aktenkartons, die unter anderem in einem Badezimmer gelagert wurden, gingen um die Welt.

Juristische Konsequenzen hatte das für Trump allerdings nie: Die von ihm in seiner ersten Amtszeit ernannte US-Bundesrichterin Aileen Cannon hatte das Verfahren im Juli 2024 mit der Begründung eingestellt, dass das US-Justizministerium mit der Ernennung des Sonderermittlers Jack Smith zur Untersuchung des Falls gegen die Verfassung verstoßen habe (mehr dazu hier ).

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