Bochum droht Heim-Fehlstart - Neue Hoffnung dank Miyoshi
Nach zwei 0:1-Pleiten gegen Hertha und Aufsteiger Osnabrück zum Auftakt will der VfL im dritten Heimspiel der Saison gegen Fürth (Sa./13 Uhr) endlich den ersten Sieg im eigenen Wohnzimmer einfahren. Mehr noch. Er muss ihn sogar einfahren, soll die Stimmung im Ruhrstadion nicht endgültig kippen.
Schon jetzt ist die Karten-Nachfrage rückläufig, sind nicht nur im Gäste-Block noch viele freie Plätze. Chefcoach Uwe Rösler (57) selbstkritisch: „Was wir unseren Zuschauern bislang zu Hause geboten haben, ist verbesserungswürdig.“
Die Spielvereinigung Fürth kommt da womöglich gerade recht. Immerhin konnte sich der Pottclub bei den Mittelfranken im DFB-Pokal mit 2:1 durchsetzen.
Neuer Hoffnungsträger ist Koji Miyoshi (29). Der flinke Japaner glänzte zuletzt beim Auswärtserfolg in Dresden (2:1) als Doppelpacker und soll nun auch „anne Castroper“ – in neuer Rolle auf der „Zehn“ – für den ersten Torjubel der Spielzeit sorgen. Miyoshi ist offensiv neben Sturmkante Philipp Hofmann (33) gesetzt.
Verzichten muss Rösler dagegen wochenlang auf Enis Cokaj (27) verzichten. Der spielstarke Albaner zog sich gegen Dynamo eine schwere, strukturelle Oberschenkel-Verletzung zu.
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