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Oetker geht essen: All-Inclusive, but make it lecker

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Oetker geht essen: All-Inclusive, but make it lecker

Die Hauptsaison ist vorüber - die großen Ferienclubs am Mittelmeer sehen endlich den ruhigeren Nachsaison-Zeiten entgegen. Zeit für eine Bilanz. Wie lässt es sich 2026 in einem riesigen All-Inclusive-Resort urlauben - und vor allem: Kann man für fast zweitausend Gäste so kochen, dass es wirklich schmeckt?

677 Zimmer, acht Pools, sechzehn Wasserrutschen, über tausend Liegen und Sonnenschirme, ein riesiges Amphitheater, mehrere Bars, Restaurants und sehr, sehr viele Gäste - ein Urlaubsidyll sieht wahrlich anders aus.

Aber das Calimera Serra ist nun mal die Ferienrealität wahnsinnig vieler Menschen, und deshalb stellte sich mir die Frage: Wie gut kann man wohl kochen für fast 2000 Gäste, die rund 100 Euro pro Person und Nacht bezahlen. Wenn man all die Kosten abzieht für die Poolboys, die Rettungsschwimmer, all die Klimaanlagen, die Zimmermädchen und die überaus freundlichen Rezeptionisten, für die Animateure und all den Wodka und die Cuba Libre, die sich hier manche schon um kurz nach elf Uhr - also ein paar Minuten nach Frühstücksende - hinter die Binde gießen?

Die Antwort ist erstaunlich: Es funktioniert. Sehr gut sogar. Das Hotel an der türkischen Riviera liegt etwa eine Stunde östlich von Antalya und gehört der deutschen DERTOUR, die wiederum ein Teil der REWE-Group ist - und hier scheinbar ein sehr strenges Auge auf die Qualität der Produkte und der Sauberkeit legt, denn beides ist in unserem Test beispielhaft.

Beginnen wir einmal mit dem klassischen Lunch-Buffet, das sich in einem sehr weitläufigen Saal im Erdgeschoss des Hotels befindet: An einem ganz gewöhnlichen Dienstag kann ich hier allein am Salat-Buffet eine vielfältige Auswahl vorfinden, wie ich es selten erlebt habe: Es gibt sage und schreibe 58 verschiedene Salate, die schon vorbereitet sind, dazu aber auch noch alle einzelnen Elemente, also Salate, Tomaten, Gurken, Karotten, Zucchini und Co., und zwar allesamt in überbordend guter Qualität. Nicht an einem der vielen Urlaubstage finde ich hier ein schlechtes Salatblatt und nicht einmal eine unreife Tomate. Stattdessen gibt es echte Entdeckungen: So wie die lupenrein frischen Flusskrebse, die hier zu tausenden serviert werden.

Ähnliches wiederholt sich am Dessertbuffet: Es gibt dutzende Kreationen von Süßspeisen, kleinen Törtchen, verspielten Arrangements, die zum Teil so liebevoll aussehen, als wäre der Gast in einer Pariser Patîsserie gelandet. Wie diese Detailverliebtheit für fast zweitausend Gäste funktioniert, bleibt das Geheimnis des Küchenteams.

Bei den Hauptspeisen wird großer Wert auf Regionalität gelegt - das ist ein riesiger Pluspunkt, weil sich die türkische Küche hier in all ihrem patriotischen Stolz findet - eine Abkehr vom Schnitzel-Kult vergangener Tage, wo man in All-Inclusive-Resorts eigentlich niemals spüren konnte, in welchem Land man eigentlich gerade Urlaub machte.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.

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