Umstrittene Entscheidung: Kanuten müssen bei Olympia 2032 durch Fluss mit Krokodilen rudern
Spitzensportler hatten Kritik an dem Olympia-Plan geäußert.
Der Verband hatte keine Einwände gegen die Route.
Bleibt nur noch die Frage, wie die Sportler geschützt werden sollen.
Die Olympischen Spiele 2032 werden für die Kanuten nicht nur sportlich spannend.
Neben Muskeln und Ausdauer dürften sie auch starke Nerven brauchen.
Denn bei dem Sportevent in Brisbane sollen sie in einem Fluss mit Salzwasserkrokodilen rudern.
Der Fitzroy River bei Rockhampton im australischen Bundesstaat Queensland sei als Austragungsort für Rudern, Para-Rudern, Kanu-Sprint und Para-Kanu bestätigt worden, teilte die Regionalregierung mit.
Die internationale technische Prüfung der geplanten Wettkampfstrecke sei abgeschlossen und positiv ausgefallen, sagte der Regierungschef von Queensland, David Crisafulli.
Crisafulli erklärte im Landesparlament, der umstrittene Wettkampfort habe die unabhängige Begutachtung „mit Bravour“ bestanden. „Es ist offiziell, unter Dach und Fach und besiegelt“, betonte der Regierungschef.
Der Ruder-Weltverband World Rowing und der Kanuverband Paddle Worldwide hätten die Ergebnisse geprüft und den Standort ebenfalls gebilligt.
Wie die Sportler speziell vor Krokodilen geschützt werden sollen, wurde zunächst nicht bekannt.
Jedoch gibt es schon länger einen Managementplan der Behörden: Große Tiere und Krokodile mit gefährlichem Verhalten werden etwa gezielt entfernt.
Ruderer forderten andere Wettkampfstrecke bei Olympia in Australien Um den Standort gab es seit der Bekanntgabe der Pläne im März 2025 Debatten.
Der Fitzroy River ist Lebensraum zahlreicher Salzwasserkrokodile.
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