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Presley Gerber (†27) - Sein Arzt gab ihm Ketamin

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Presley Gerber (†27) - Sein Arzt gab ihm Ketamin

Santa Monica (USA) – Presley Gerber (†27) kämpfte seit Jahren so sehr gegen seine Süchte. Immer wieder versuchte er, mit Entzügen von den Drogen loszukommen. Nicht einmal 24 Stunden vor seinem Tod checkte er erneut in eine Luxus-Klinik ein, um sich seinen Dämonen ein weiteres Mal zu stellen. Jetzt kommt ein Detail ans Licht, das seinen viel zu frühen Tod noch tragischer erscheinen lässt: Sein Arzt soll ihm Ketamin verschrieben haben – ein starkes Narkosemittel, das auch als Partydroge missbraucht wird.

Wie das US-Portal „TMZ“ unter Berufung auf Personen aus dem engen Umfeld des Models berichtet, soll der Sohn von Supermodel Cindy Crawford (60) Ketamin verschrieben bekommen haben – obwohl seinem behandelnden Arzt bekannt gewesen sein soll, dass Presley ausgerechnet mit dieser Substanz Probleme hatte.

Das Narkosemittel Ketamin kann in Kliniken und Praxen „off label“ gegen Depressionen oder Drogenabhängigkeit eingesetzt werden: Ärzte dürfen das Medikament für einen anderen Zweck als eigentlich zugelassen verschreiben, wenn sie dies medizinisch für sinnvoll halten. Ob das Ketamin, das Presley von seinem Arzt verschrieben bekommen haben soll, tatsächlich eine Rolle bei seinem Tod spielte, ist bislang unklar. Ermittler gehen derzeit von einer möglichen Überdosis aus. Die offizielle Todesursache steht noch aus.

Personen, die in Presleys letzten Stunden Kontakt zu ihm hatten, berichteten laut „TMZ“, er habe den Eindruck gemacht, unter Drogeneinfluss zu stehen. Woher die mutmaßlich konsumierten Substanzen stammten , ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei soll dazu bereits andere Patienten der Klinik befragt haben.

Presley war nicht nur bereit, sich seinen Problemen zu stellen – er holte sich dafür rund um die Uhr Hilfe! Laut „TMZ“ hatte der 27-Jährige in den Monaten vor seinem Tod einen sogenannten Nüchternheitscoach an seiner Seite. Der Suchtberater soll Presley intensiv begleitet haben, häufig mit ihm gereist und 24 Stunden am Tag für ihn da gewesen sein. Noch ist nicht bekannt, ob der Coach an Presleys Seite war, als dieser am Sonntag in der Luxus-Entzugsklinik in Santa Monica starb.

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