Vor Top-Spiel gegen Bremen - Wagner macht Köln-Abwehr Druck
Köln – Das ist eine klare Botschaft! Bei der 1:4-Pleite in Stuttgart hatte vor allem die Köln -Abwehr große Probleme. Der Grund, laut Trainer René Wagner (38): individuelle Fehler. Das soll sich beim Heimspiel gegen Bremen am Samstag (18.30 Uhr) ändern! Wagner macht seinen Verteidigern Druck.
Für das Top-Spiel stehen dem Köln-Coach alle Optionen offen, auch Sebastian Sebulonsen (26) ist nach seinem Muskelfaserriss wieder mit dabei. Für die 90 Minuten reicht es aber noch nicht. Wagner kündigte an: „Das jetzt am Wochenende wird die schwerste Entscheidung, die ich bisher treffen musste in der Zeit hier beim 1. FC Köln. Es wird nicht einfach und es wird morgen definitiv enttäuschte Gesichter geben.“
Fakt: Die FC-Abwehr tut sich bisher schwer, kassierte in nur zwei Bundesligaspielen schon sechs Gegentore. Trotz der Neuzugänge Gideon Mensah (28/Linksverteidiger) und Luka Lochoshvili (28/Innenverteidiger). Abwehr-Probleme gab es auch letzte Saison, Köln schluckte die viertmeisten Gegentore (63) der Liga. Im Januar, am 20. Spieltag der vergangenen Saison gegen den VfL Wolfsburg (1:0), spielte der FC zum letzten Mal zu null.
In Stuttgart kassierte Köln vier Gegentore, der Grund ist für Wagner klar: „Bei solchen Spielen müssen wir natürlich konsequenter verteidigen. Das haben wir in Stuttgart nicht getan in Situationen, wo wir einfach nicht aufmerksam genug waren. Das waren keine strukturellen Themen, das waren individuelle Themen. Die haben wir unter der Woche auch angesprochen.“
Gegen Bremen erwartet der Trainer daher eine klare Reaktion: „Da gilt es für jeden, der spielen möchte, mehr zu zeigen.“ Und weiter: „Für jeden, der am Samstag auf dem Platz steht, geht es darum, genau in den Phasen noch mehr Aggressivität zu zeigen. Am Ende müssen wir dann als Trainer entscheiden, wer die Sache umsetzt und wer nicht.“ Eine klare Botschaft an die FC-Abwehr!
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