Comeback in Berlin - Bence Dardai träumt von Doppelaufstieg
Sein unverwechselbares Lächeln ist zurück! Ex-Herthaner Bence Dardai (20) feierte ausgerechnet in seiner Heimatstadt Berlin nach 294 Tagen Verletzungspause (Kreuzbandriss) sein Comeback. Dardai wurde für Wolfsburg im DFB-Pokalspiel gegen Altglienicke beim Stand von 1:2 in der 77. Minute eingewechselt. Am Ende siegte sein Team glücklich 9:8 nach Elfmeterschießen.
Das Hertha -Eigengewächs (von 2021 bis 2024) jubelte nach Abpfiff: „Es fühlt sich unbeschreiblich gut an, hier zu gewinnen. Dass meine Mutter Monika und mein Bruder Marton da waren, hat mich auch sehr gefreut.“ Beide saßen auf der Tribüne des Amateurstadions, in dem sonst Herthas U23 spielt. Vater Pal Dardai (Sportdirektor bei Ujpest Budapest) fehlte, weil er arbeiten musste.
Bence Dardai war eines der vielversprechendsten Hertha-Talente. 2024 wagte er den Sprung in die Bundesliga und wechselte zum damaligen Erstligisten Wolfsburg . Im ersten Jahr hatte er 21 Einsätze, im zweiten Jahr nur noch einen – wegen der Verletzung. Eine Horrorsaison für Bence, zusätzlich stieg Wolfsburg aus der Bundesliga ab. Jetzt hofft er mit dem Spiel in Berlin auf einen Neuanfang. Seine 43 Minuten Einsatzzeit (inklusive der Verlängerung) sind mehr als die 34 Minuten in der gesamten letzten Saison.
Auf Instagram postete er: „294 Tage harte Arbeit und Leid hat ein Ende. Extrem dankbar wieder auf dem Platz stehen zu dürfen, um das zu machen, was ich liebe. Immer weiter!“ Dardai nach dem glücklichen Pokalsieg: „Mit unserer Mannschaft ist alles möglich. Man muss immer bis zur letzten Sekunde daran glauben, ein Tor zu machen. Wir sind dreimal top zurückgekommen. Das zählt.“ Freut er sich auf das Zweitliga-Duell Anfang November im Olympiastadion gegen Ex-Klub Hertha und Bruder Marton Dardai (24)? Bence grinst: „Ich rede täglich mit meinem Bruder. Wir spielen jetzt in derselben Liga. Ich freue mich drauf und bin heiß. Er auch. Das wird ein cooles Duell.“ Der Traum des früheren Hertha-Talents: „Hoffentlich steigen beide auf.“
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