Für Android-Nutzer - Google bringt personalisierbare Emoji-Größen
Google arbeitet an einer neuen Funktion für seine Android-Tastatur Gboard. Nutzer sollen die Größe von Emojis künftig erstmals über einen eigenen Schieberegler anpassen können. Die Änderung steckt derzeit in einer Beta-Version der App. Damit lässt sich die Darstellung der Symbole vergrößern oder verkleinern, was die Auswahl erleichtern soll. Gleichzeitig beeinflusst die Einstellung, wie viele Emojis pro Zeile in der Übersicht erscheinen.
Wer die Emojis besonders groß anzeigen lässt, bekommt nur fünf Symbole pro Zeile zu sehen. In der kleinsten Darstellung passen dagegen neun Emojis in eine Reihe. Insgesamt stehen sieben verschiedene Stufen zur Auswahl. Nutzer können zwischen 9, 8, 8+, 7, 7+, 6 und 5 wählen. Die Standardeinstellung soll bei neun Emojis pro Zeile liegen.
Laut „ 9to5Google “ befindet sich die neue Option direkt unter dem bereits bekannten Regler für die Schriftgröße. Die beiden Zwischenstufen „8+“ und „7+“ vergrößern die Emojis leicht, ohne die Zahl der angezeigten Symbole zu verändern. Über dem Regler zeigt Google außerdem eine Vorschau an. Änderungen werden dadurch sofort sichtbar.
Die neue Einstellung könnte vor allem Menschen helfen, die kleinere Emojis nur schwer voneinander unterscheiden können. Besonders bei Gesichtern und ähnlichen Symbolen fällt die Auswahl auf kleinen Smartphone -Bildschirmen oft schwer. Mit größeren Symbolen lassen sich Unterschiede schneller erkennen.
Wie das Online-Magazin „ AndroidAuthority “ bereits im Februar berichtete, arbeitete Google zuvor an einer Lösung, die Emojis automatisch an die eingestellte Schriftgröße eines Smartphones anpasst. Die Neuerung nutzt stattdessen einen eigenen Regler in Gboard.
Aktuell erhalten offenbar nur Nutzer der Beta-Version 18.0.3.x die Funktion. Ob die Emoji-Anpassung später für alle Android-Nutzer freigegeben wird, ist derzeit offen. Auch einen Termin für die allgemeine Veröffentlichung gibt es bislang nicht.
Fest steht bisher nur, dass Google die Funktion bereits testet. Wer nicht an der Beta teilnimmt, muss sich deshalb noch gedulden.
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