Angriff: Schüsse nahe Schule in der Türkei - mindestens elf Verletze
In der Nähe einer berufsbildenden Schule in der Türkei fallen Schüsse, Eltern eilen zum Tatort.
Erst vor wenigen Monaten eröffnete ein Schüler das Feuer im Südosten des Landes.
Ein bewaffneter Angreifer hat nahe einer berufsbildenden Schule im westtürkischen Manisa das Feuer eröffnet.
Mindestens elf Menschen seien verletzt worden, zwei davon schwer, teilte Justizminister Akin Gürlek auf X mit.
Der Vorfall habe sich im Bezirk Turgutlu auf dem Schulweg ereignet.
Der mutmaßliche Angreifer wurde nach Angaben des Provinzgouverneurs festgenommen.
Wie der Justizminister nun mitteilte, nahm die Polizei auch den Vater, die Mutter und den Großvater des mutmaßlichen Täters fest.
Der Großvater soll die Tatwaffe in Gebrauch gehabt haben.
Es werde untersucht, wie die Waffe in die Hände des Angreifers gelangen konnte und ob die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt hätten, so Gürlek .
Fall erinnert an Amoktat von April Dem Sender Halk TV zufolge handelt es sich bei dem mutmaßlichen Angreifer um einen Jugendlichen.
Das Motiv war zunächst unklar.
Auf Bildern waren Krankenwagen zu sehen, besorgte Eltern eilten zur Schule.
Das Bildungsministerium erklärte, der Unterricht werde für einen Tag ausgesetzt.
Der Fall erinnert an einen Angriff an einer Schule im Südosten der Türkei im April.
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