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US-Angst vor der Apokalypse: Querfront ruft zur Attacke gegen Trumps Tatenlosigkeit

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US-Angst vor der Apokalypse: Querfront ruft zur Attacke gegen Trumps Tatenlosigkeit

Dass wir alle durch KI sterben, halten Experten für möglich - und Dutzende Millionen US-Amerikaner für nahezu unausweichlich. US-Präsident Trump blockiert den Ruf nach Regulierung. Eine politische Querfront stellt vehement Forderungen.

Bei Künstlicher Intelligenz steht viel auf dem Spiel. Alles, meinen manche: das Überleben der Menschheit. Tech-Bosse, Angestellte und Politiker in den USA warnen, eine Killer-KI könnte uns innerhalb der kommenden zehn Jahre schlicht vernichten. Die Erschaffenen könnten sich gegen ihre Schöpfer wenden - und gewinnen. Was kann man dagegen tun? Am Dienstag erreichte die "Pro Human Assembly", also die "Pro Mensch Versammlung" in Washington fast schon Historisches: Der lebenslang linke Senator Bernie Sanders, der rechte Stratege Steve Bannon sowie Tech-Visionär Jaron Lanier traten auf dieselbe Bühne, zeigten sich sogar grundsätzlich einig. Die Tech-Giganten müssen gestoppt werden. Aber wie genau?

Seit dem offenen Brief von Anthropic-Chef Dario Amodei am Wochenende, dem OpenAI-Chef Sam Altman sowie xAI-Chef Elon Musk zustimmten, und der nach einer langsameren Entwicklung rief, werden fast schon panische Forderungen nach Regulierung von Künstlicher Intelligenz gestellt. Es hat sich eine politische Querfront gebildet, bei der jeder die Tech-Branche auf seine Weise attackiert. Auf der einen Seite stehen die Regulierungswilligen. Auf der anderen Seite steht US-Präsident Donald Trump zusammen mit den Libertären, die sich jegliche Einmischung verbitten.

Was passieren soll, darüber gibt es wenig Einigkeit, auch nicht im Kongress. Wer könnte die KI-Konzerne regulieren, wenn diese doch selbst die besten Kenner ihrer Schöpfung sind? Sie sich selbst? Wie unabhängig wären externe Privatorganisationen, die von außen hinzugerufen werden könnten? Oder sollte es eine staatliche Behörde tun? Auch dabei gäbe es ein potenzielles Unabhängigkeitsproblem. Der Supreme Court entschied vor wenigen Monaten, dass alle Behörden außer der Zentralbank Federal Reserve der Autorität des Weißen Hauses unterliegen.

Neben der Diskussion um die Gegenmaßnahmen ist eine andere wieder ins Schlaglicht gerückt, die sich mit einer ganz grundlegenden Frage beschäftigt: Kann KI überhaupt eigenständig handeln und zur Superintelligenz werden? Laut Lanier habe sich dazu im Silicon Valley "eine Religion" entwickelt, die an die Möglichkeit einer solchen Entwicklung glaubt. Anhänger schreiben den KI-Agenten eine Persönlichkeit zu und und gestehen ihnen Autonomie zu. Lanier schlägt vor, nicht die Entwicklung an sich zu bremsen, sondern unter anderem einzuschränken, welche Aufgaben die sogenannten KI-Agenten ohne menschliche Aufsicht überhaupt erledigen dürfen.

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