Umwelt: Arbeiten nach Zerstörung von Allgäuer Wildbach abgeschlossen
Ein beschädigter Abschnitt des Rappenalpbachs ist wiederhergestellt – vier Jahre nach illegalen Ausbaggerungen.
Doch für die Natur ist die Sanierung noch nicht abgeschlossen.
Ein durch unzulässige Baggerarbeiten manipuliertes Stück des Rappenalpbachs in den Allgäuer Alpen ist weitgehend wiederhergestellt.
Die Sanierung des vor rund vier Jahren beschädigten Abschnitts sei bereits am Mittwoch der vergangenen Woche komplettiert worden, sagte Christina Mader vom Bund Naturschutz in Bayern (BN) der Deutschen Presse-Agentur.
Das Landratsamt Oberallgäu bestätigte die Maßnahmen.
Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.
Auf der gesamten Länge von rund 1,3 Kilometern, dem beschädigten Stück, sei das Kiesbett wieder eingeebnet, wo es zuvor noch durch steile Ufer einen Kanal für den ursprünglich wilden Bach gebildet habe, sagte Maurer.
Mit den Arbeiten sei die Sohle des Gewässers angehoben worden, damit sei es „im Großen und Ganzen wiederhergestellt“.
Landrat Christian Wilhelm erklärte, die neuen Arbeiten seien „der richtige Weg, um die Wiederherstellung des Rappenalptals nachhaltig voranzubringen“.
Gericht verfügte den Rückbau Das Tal liegt im südlichsten Zipfel Deutschlands nur ein paar Kilometer von Österreich entfernt, es grenzt an das bekanntere Stillachtal.
Gegen Ende 2022 wurde der einstmals verzweigte Bach im Auftrag einer Alpgenossenschaft mit seinem mäandernden Verlauf begradigt und in einen Kanal verwandelt.
Die Maßnahme bedeutete auch den Tod vieler Pflanzen und Tiere, die in dem Biotop lebten.
Zeitweise fiel der Fluss trocken.
Ziel war nach BN-Einschätzung, umliegende Weidegründe vor Geröll zu schützen, das durch überlaufendes Wasser angeschwemmt wird, und neue Flächen zu gewinnen.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.