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40 Jahre „The Final Countdown“: Europe mit neuem Album im Jubiläumsjahr: „Wir sind beides“

Stern ·
40 Jahre „The Final Countdown“: Europe mit neuem Album im Jubiläumsjahr: „Wir sind beides“

Kaum ein Intro ist so berühmt wie das von „The Final Countdown“.

Nun legt die Band Europe ein nachdenkliches Album vor.

Sänger Joey Tempest verrät, warum sich alte Songs beim Proben seltsam anfühlen.

Neun Jahre haben sich Europe Zeit gelassen für ein neues Studioalbum.

Dass es so lange gedauert hat, war eine bewusste Entscheidung. „Wir waren mutig genug, so lange zu warten, bis wir mit allem zufrieden waren“, sagt Sänger Joey Tempest im Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Come This Madness“ ist das zwölfte Studioalbum der schwedischen Rockband, die in diesem Jahr auch das 40.

Jubiläum ihres Klassikers „The Final Countdown “ feiert.

Die letzten drei Europe-Alben seien innerhalb kurzer Zeit und sehr spontan entstanden, erzählt Tempest, der seit langem in London lebt, für die Bandproben aber in Stockholm weilt. „Für „Come This Madness“ wollten wir das Album selbst mitproduzieren, es arrangieren, die Demos immer wieder neu aufnehmen und als Band hart daran arbeiten.

Erste Ideen entstanden schon während der Corona-Pandemie .

Tempest saß zu Hause mit seiner Akustikgitarre, verfolgte die Nachrichten und nahm Melodien und Textentwürfe auf.

Zwei Stücke, „This Time Of Year“ und „Nothing Can Follow This“, basieren sogar auf rund zehn Jahre alten Ideen, die erst jetzt ihre endgültige Form fanden.

Ein nachdenkliches Europe-Album „Come This Madness“ ist ein kraftvolles Hardrock-Album mit großen Melodien und eingängigen Refrains.

Inhaltlich klingt es spürbar nachdenklicher als frühere Europe-Platten. „Am Anfang waren wir eine Hardrock-Band, die vor allem etwas singen wollte, das cool klang“, sagt Tempest und lacht.

Man denke an Songs wie „Rock The Night“ oder „Let The Good Times Rock“. „Heute legen wir viel mehr Wert auf die Texte.“ Früher sei fast immer die Musik zuerst entstanden.

Heute sei es manchmal umgekehrt.

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