Extremwetterkongress: Mehr Hitzetage und höhere Meeresspiegel – Experten warnen
Hitzewellen, steigende Meeresspiegel und Milliardenschäden: Was Experten beim Extremwetterkongress über die Folgen des Klimawandels sagen.
Heiße Sommertage, hohe Meerestemperaturen und heftige Stürme: Experten und Expertinnen diskutieren beim 16.
Extremwetterkongress in Hamburg über die Folgen des Klimawandels.
Schon jetzt machen extreme Wetterlagen den Menschen in Deutschland zu schaffen.
Wie waren die Temperaturen diesen Sommer in Deutschland ? So heiß wie in diesem Sommer war es in Deutschland selten.
Das zeigen die Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
Die Zahl der Tage mit Lufttemperaturen von mindestens 30 Grad, sogenannte Hitzetage, nehmen demnach rasant und in bedenklichem Maße zu.
Das Deutschlandmittel lag den Angaben zufolge 2026 bei 22 Hitzetagen .
Im Juni waren die Temperaturen besonders hoch.
Es wurden bis zu 41,8 Grad östlich von Magdeburg gemessen.
Die extremen Temperaturen hatten schwere Folgen.
Das Robert Koch-Institut schätzt, dass in diesem Sommer rund 16.000 Menschen in Deutschland infolge von Hitze starben. „Der fortschreitende Klimawandel erhöht sowohl die Wahrscheinlichkeit als auch die Intensität solcher Hitzewellen “, sagte Tobias Fuchs, Vorstandsmitglied beim DWD.
Für das Ausmaß einer Hitzewelle seien jedoch nicht einzelne Temperaturrekorde, sondern großflächige Durchschnittstemperaturen entscheidend. „Daher möchte ich auch hervorheben, dass während der Hitzewelle mit einem Flächenmittel von knapp 29 Grad auch die Mitteltemperaturen in Deutschland deutlich erhöht waren und sich erstmals dem Niveau von Ländern im Mittelmeerraum wie Frankreich oder Spanien angenähert haben.“ Wie sahen die Temperaturen von Nord- und Ostsee aus? Mit den hohen Lufttemperaturen schreitet auch die Erwärmung der Meere voran.
Laut dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) lagen die Temperaturen in Nordsee und Ostsee in diesem Sommer deutlich über dem langjährigen Mittel.
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