Wassermangel: Weiter Trockenheit in Hessen - Regen bringt keine Linderung
Boden, Flüsse und Grundwasser: Dass es viel zu wenig geregnet hat, wird an vielen Stellen deutlich.
Das Defizit ist so groß, dass es dieses Jahr vermutlich nicht mehr ausgeglichen werden kann.
Endlich hat es wieder geregnet in Hessen .
Doch trotz herbstlicher Anmutung mit Nässe, Nebel und Wolken: Die Trockenheit im Bundesland dauert an. „Es fehlen mehrere Monatsniederschläge“, sagt Andreas Brömser vom Deutschen Wetterdienst (DWD).
Die nötigen Regenmengen seien derzeit nicht in Sicht.
Es sei relativ wahrscheinlich, dass das 2026 aufgelaufene deutliche Niederschlagsdefizit nicht bis Jahresende ausgeglichen werde.
Sieben zu trockene Monate in Folge Bereits seit März ist es deutlich zu trocken.
Die Auswirkungen auf die Natur seien dann im Sommer sichtbar geworden, auf den Feldern und auch in den Wäldern, sagt der Agrarmeteorologe.
Hinzu kam die Hitze, die die Verdunstung ansteigen ließ und den Pflanzen auch direkt schadete.
In der zweiten Augusthälfte gab es eine ganz leichte Entspannung der Situation, doch im September fiel nach einer vorläufigen Auswertung nur etwa die Hälfte des Regens, den das vieljährige Mittel für Hessen vorsieht.
Südhessen am Rande einer Dürre Überall im Bundesland ist es zu trocken, das Ausmaß ist in den Regionen aber unterschiedlich.
In Hessen gebe es meist ein Nord-Süd-Gefälle beim Regen , und dies sei in diesem Jahr noch größer, sagt Brömser.
Im Süden sei es stellenweise fast so trocken wie im Dürrejahr 2018 - die Region stehe vor allem mit Blick auf die Auswirkungen des Regenmangels auf die Pflanzenwelt und die Landwirtschaft am Rande einer Dürre, sagt der Agrarmeteorologe.
Auch im Norden seien die Folgen der Trockenheit sichtbar.
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