Kuriose Fakten zur Basketball-WM - Unser Bundestrainer ist mit einer Gegnerin verheiratet
Wir stehen im Halbfinale der Basketball-WM der Frauen in Berlin! Am Samstag (16.30 Uhr, MagentaSport und ProSieben live) wartet Frankreich. Im anderen Halbfinale (Samstag, 20 Uhr) stehen sich Topfavorit USA und Spanien gegenüber. Hier sind die kuriosesten Fakten zu den verbliebenen Mannschaften.
Die gebürtige US-Amerikanerin Megan Gustafson (29) spielt seit 2024 für Spanien. Aktuell steht bei WNBA-Klub Portland Fire unter Vertrag. Seit sechs Jahren dabei an ihrer Seite: ihr Corgi Pancake. Den adoptierte sie in Polen, während sie in Ungarn Basketball spielte. Mittlerweile hat sie sogar ein Buch über die gemeinsamen Reisen veröffentlicht („Pancake's passport“) und dem Hund einen Instagram-Account eingerichtet, der fast 17.000 Follower hat.
Auch Gabby Williams (29) ist gebürtige US-Amerikanerin, scheiterte 2012 nur knapp an der Olympia-Quali im Hochsprung. Zwei Kreuzbandrisse später läuft sie bei der WM für Frankreich auf. Mit ihr im Kader: ihre Lebenspartnerin Marine Johannès (31).
► New York und Valencia – unsere Beste spielte für 2 Klubs gleichzeitig
Leonie Fiebich (26) ist nicht nur Leistungsträgerin in der Nationalmannschaft, sondern auch in ihren Vereinen. Jawohl, Vereinen. Plural. Sie stand in diesem Jahr sowohl in der WNBA bei New York Liberty als auch in Europa bei Valencia Basket unter Vertrag. Die versetzten Saisonzeiten machen es möglich. In den USA wird im Sommer gespielt, in Europa oder China von Herbst bis Frühjahr. Die zusätzliche Verdienstmöglichkeit reizt viele Spielerinnen. Allerdings ist das Modell nicht mehr ganz so populär wie noch vor einigen Jahren. Weil in der WNBA mittlerweile gute Gehälter gezahlt werden und sich die Spielzeiten (u.a. durch längere Playoffs in Europa) teilweise überschneiden. Kommen Spielerinnen zu spät zum Trainingslager-Start in der WNBA, können sie gesperrt werden. Nach Ende der Saison 2025/26 ist Fiebichs Vertrag in Spanien ausgelaufen. Sie schließt sich dem neuen „Projekt B“ an, einer Basketball-Serie, die, ähnlich wie die Formel 1, um die Welt zieht.
Caitlin Clark (24) ist eine der großen Stars des US-Teams. Die Spielerin von WNBA-Klub Indiana Fever unterschrieb den höchsten Werbevertrag im Frauen-Basketball, kassiert von Nike in acht Jahren 28 Mio. Dollar (24,1 Mio. Euro). Der Sport wurde ihr in die Wiege gelegt – ganze elf Familienmitglieder waren im College-Sport aktiv. Vater Brent spielte Basketball und Baseball, Bruder Blake war Quarterback.
Wäre Australien nicht im Viertelfinale an Spanien gescheitert (66:89), hätte Bundestrainer Olaf Lange (54) im Finale auf seine Ehefrau treffen können. Denn Sandy Brondello (58) steht für ihre Heimat an der Seitenlinie. Die beiden sind seit über 20 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder. Zusammen führten sie 2014 die Phoenix Mercury zur WNBA-Meisterschaft (Brondello als Head Coach, Lange als Chief Assistant Coach). In einem Interview mit dem Tagesspiegel sagte Lange: „Wenn wir gegeneinander spielen, stört uns das überhaupt nicht.
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