Aktivitäten im Herbst - So einfach basteln Sie sich einen Drachen
Wenn im Herbst der Wind über Wiesen und Felder zieht, beginnt die ideale Zeit zum Drachensteigen. Noch schöner wird der Ausflug, wenn Sie den Drachen zuvor gemeinsam mit Ihren Kindern gebastelt und gestaltet haben.
Lesen Sie hier, welche Materialien Sie benötigen, wie der Drachen gebaut wird und welche Sicherheitsregeln beim Fliegen wichtig sind.
Zum Basteln eines einfachen Drachens benötigen Sie folgende Materialien:
Wichtig: Der Drachen sollte leicht bleiben. Zu viel Dekoration sieht am Boden toll aus, kann in der Luft aber zum echten Stimmungskiller werden.
1. Gerüst bauen: Legen Sie den kürzeren Stab quer über den längeren. Die Kreuzung liegt etwas oberhalb der Mitte. Binden Sie beide Stäbe zusammen und sichern Sie die Stelle mit Klebeband.
2. Form zuschneiden: Legen Sie das Gerüst auf Papier, Folie oder Stoff. Zeichnen Sie die Rautenform mit einigen Zentimetern Zugabe nach und schneiden Sie sie aus.
3. Bespannung befestigen: Schlagen Sie die Ränder um das Gerüst und kleben Sie sie fest. Das Material sollte glatt sitzen, die Stäbe aber nicht verbiegen.
4. Schnur und Schwanz anbringen: Befestigen Sie die Flugleine vorne am Gerüst. An das untere Ende kommen leichte Bänder oder Stoffstreifen. Der Schwanz hilft dabei, den Drachen zu stabilisieren.
Kontrollieren Sie vor dem ersten Start alle Knoten und Klebestellen. Sonst endet der Jungfernflug womöglich schneller als geplant.
Suchen Sie eine große, freie Fläche. Eine Person hält den Drachen mit der Vorderseite in den Wind. Die andere steht einige Meter entfernt und hält die gespannte Leine. Auf ein Zeichen wird der Drachen losgelassen. Ziehen Sie kurz und gleichmäßig an der Schnur. Steigt der Drachen, geben Sie die Leine langsam frei.
Kippt er ständig zur Seite, kann ein längerer oder etwas schwererer Schwanz helfen. Bleibt er am Boden, fehlt möglicherweise Wind. Das Rennen allein löst leider nicht jedes Flugproblem.
Wenn der erste Flug nicht klappt, keine Panik: Auch ein selbstgebauter Drachen muss sich erst mit seinem Piloten anfreunden. Prüfen Sie Windrichtung, Schnur, Befestigung und Schwanz. Oft genügt schon eine kleine Anpassung. Gerade an einem windigen Herbsttag macht das Ausprobieren besonders viel Spaß. Und selbst wenn der Drachen nur kurz abhebt, war der Nachmittag nicht umsonst. Schließlich beginnt der Spaß bereits beim gemeinsamen Basteln.
Meiden Sie Straßen, Bahnstrecken, Gebäude, Bäume und Stromleitungen. Verfängt sich ein Drachen in einer Stromleitung, lassen Sie die Schnur los und versuchen Sie niemals, ihn selbst zu bergen. Informieren Sie den zuständigen Netzbetreiber. Bei Verletzten, Rauch oder Feuer gilt der Notruf 112.
Nach der Luftverkehrs-Ordnung ist Drachensteigen in weniger als 1,5 Kilometern Entfernung von der Begrenzung eines Flugplatzes grundsätzlich verboten. Für Schnüre, die länger als 100 Meter sind, brauchen Sie eine Erlaubnis.
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