Bericht enthüllt - Wen Kompany in der Bayern-Kabine kritisierte!
München – Brisante Enthüllungen aus der Bayern -Kabine! Wie die „tz“ berichtet, soll der sonst so besonnene Double-Trainer Vincent Kompany (40) am 13. September in der Halbzeit beim Aufsteiger Elversberg (2:1) richtig sauer gewesen sein und sogar wütend gegen seine Taktik-Tafel geschlagen haben. Der Grund: Unzufriedenheit über den Auftritt seines Teams in den ersten 45 Minuten – obwohl die Münchner zu dem Zeitpunkt im Bundesliga -Auswärtsspiel 1:0 führten.
Dem Bericht zufolge war Kompany dennoch sauer wegen der Spielweise seiner Stars, weil er das gewohnte Engagement mit Vollgas-Fußball, hohem Pressing und schnellen Angriffen vermisst habe. Dazu passt, was BILD nach dem Pausenpfiff beobachtete: Der Belgier stapfte sichtlich geladen an der Seitenlinie Richtung Container-Kabine neben der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde. Drinnen soll der Belgier dann sogar noch weitergegangen sein: Während er in der Öffentlichkeit auf Kritik an seinen Spielern verzichtet, soll er in der Kabine in Elversberg vor versammelter Mannschaft auch einzelne Stars zusammengefaltet haben – drei Spieler werden im „tz“-Bericht genannt: Dayot Upamecano (27), der sich neben ein paar guten Aktionen einen bösen Fehlpass leistete, Josip Stanisic (26), der einige Zweikämpfe verloren hatte, und Lennart Karl (18).
Der DFB-Shootingstar wurde für seinen Jubel nach dem 1:0 (26. Minute) kritisiert, nachdem er – wie oft nach eigenen Treffern – seinen Zeigefinger vor den Mund gehalten hatte. Viele Elversberg-Fans interpretierten das als Provokation und pfiffen das Offensiv-Juwel deshalb fortan bei jeder Ballberührung aus. Dafür gab es auch live im TV einen Rüffel von Berater und DAZN-Experte Michael Ballack (49). Karl entschuldigte sich nach Abpfiff im TV-Interview für seinen Jubel. Auch in der Kabine soll er nach Spielende um Verzeihung gebeten haben.
Fruchtete Kompanys Kabinen-Kritik? Erst mal nicht! Zwanzig Minuten lang war der Dorfklub aus dem Saarland die bessere Mannschaft. Nach der Pause leistete sich Stanisic noch einen bösen Stellungsfehler vor dem 1:1 von Maurice Krattenmacher (21/61. Minute). Die Wende leitete Kompany erst mit einem Vierfach-Wechsel in der 64. Minute ein: Es kamen Joshua Kimmich (31), Luis Díaz (29), Alphonso Davies (25) und Jamal Musiala (23) – unter anderem für Karl. Am Ende rettete Harry Kane (33) die Bayern mit seinem 2:1 (72. Minute) und Kompany nach dem 0:0 zuvor auf Schalke vor der Blamage beim Aufsteiger.
Was zum brisanten Bericht passt: Max Eberl (52) war auch unzufrieden mit der Einstellung! Der Sportvorstand: „Die Lehre aus diesem Spiel ist auch, dass es mit ein bisschen weniger auch echt gefährlich werden kann. Ob das Elversberg, Dortmund oder Real Madrid ist, du musst immer an deine hundert Prozent kommen!“ Selbst Elversberg-Trainer Vincent Wagner (40) hatte nach der Partie erklärt, dass die Bayern aus seiner Sicht nur mit Halbgas gespielt hätten: „Wenn man ein bisschen Ahnung von Fußball hat, war bei aller Euphorie spürbar, dass die Bayern schon noch mal einen Gang hochschalten hätten können.“
Weil Kompany genau diese Halbgas-Einstellung registriert hatte, soll es zum Kabinen-Knall in Elversberg gekommen sein.
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