Plan für Anfang Oktober: CDU-Generalsekretärin nennt Eckdaten für Spritpreis-Entlastung
Die Spritpreise in Deutschland steigen wegen der Eskalation im Nahen Osten deutlich an. Kanzler Merz stellt den Verbrauchern kurzerhand Entlastungen in Aussicht. Doch wie diese aussehen sollen, lässt er offen. Nun nennt CDU-Generalsekretärin Hoppermann erstmals konkrete Zahlen.
CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat erstmals zu der von Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigten raschen Entlastung bei den hohen Spritpreisen konkrete Eckdaten ins Spiel gebracht. "Eine Entlastung um irgendwie 21, 23, 25 Cent der Liter, finde ich, ist schon eine spürbare Entlastung", sagte Hoppermann in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". "Und das ist das, was wir jetzt angehen werden zu Anfang Oktober." Nun gelte es, mit den Bundesländern über den richtigen Weg sprechen.
Der von Finanzminister Lars Klingbeil geforderten Übergewinnsteuer für die Mineralölkonzerne erteilte Hoppermann indes eine Absage. Eine Übergewinnsteuer, selbst wenn man sie einführte, "ist kein Cent Entlastung für die Menschen, die an diesen 2,50 Euro, drei Euro Spritpreisen vorbeifahren", kritisierte die CDU-Politikerin.
Hoppermann äußerte sich auch zur Personaldebatte um Merz. Eine Ablösung des Kanzlers schloss die CDU-Generalsekretärin im ZDF erneut aus. "Er muss bleiben, weil wir jetzt geschlossen nach vorne gehen müssen", sagte Hoppermann. "Es liegt sehr viel auf dem Tisch, was abgearbeitet werden muss", mahnte die CDU-Politikerin. "Und das ist der Grund, warum er Bundeskanzler bleibt."
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