Umstrittene Vollstreckung: US-Heimatschutzminister verteidigt geplante Liveübertragung von Hinrichtung
Erstmals seit 1945 soll ein Mann in den USA per militärischer Erschießungskommando hingerichtet werden – und die Welt zusehen.
US-Politiker sehen kein Problem.
Trump lenkt ein.
In den USA sorgt eine geplante Hinrichtung für hitzige Diskussionen: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte angekündigt, die Exekution eines verurteilten Attentäters live übertragen zu lassen.
Daran gibt es scharfe Kritik – auch aus dem Ausland.
US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin hat den Plan des Verteidigungsministers nun unterstützt.
Dieser stelle kein zusätzliches Sicherheitsrisiko für das Land dar.
"Ich sehe derzeit überhaupt kein erhöhtes Risiko", sagte Mullin am Sonntag im Sender CBS auf die Frage, ob die Gefahr bestehe, den Täter zu einem Märtyrer zu machen.
"Ich denke, die Menschen müssen verstehen (...) wenn ihr Amerika angreift, werden wir euch verfolgen und wir werden dafür sorgen, dass die Strafe der Tat angemessen ist", fuhr Mullin fort.
Trump macht Rückzieher bei Übertragung von Hinrichtung Nidal Hasan war im Jahr 2013 zum Tode verurteilt worden, weil er auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen erschossen und rund 30 weitere verletzt hatte.
Er wurde zum Tod durch ein militärisches Erschießungskommando verurteilt.
Hasan wäre der erste Mensch seit 1945, der durch ein Erschießungskommando des US-Militärs hingerichtet wird.
Nachdem die Ankündigung der Liveübertragung international sowie bei US-Demokraten und US-Republikanern Empörung ausgelöst hatte, stellte US-Präsident Donald Trump, ein vehementer Verfechter der Todesstrafe , die Liveübertragung am Freitag in Frage.
Auf die Liveübertragung angesprochen, sagte Mullin zu CBS: "Niemand muss es sich ansehen, wenn er es nicht möchte."
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