Anschlagsversuch in Leipzig: Russland weist Vorwürfe zu Leipziger Drohnenvorfall zurück
Russische Regierungsvertreter haben die Schuldzuweisung Deutschlands nach einem versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle im vergangenen Monat zurückgewiesen. Die russische Botschaft in Deutschland teilte in einer Stellungnahme mit, die deutschen Vorwürfe seien eine »absurde« und »unbegründete Provokation«. Die angekündigten Maßnahmen kämen einer beispiellosen Eskalation in den russisch-deutschen Beziehungen gleich, hieß es weiter. Sie würden nicht ohne Folgen bleiben.
Auf einer Pressekonferenz machte die Bundesregierung Russland für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich. Sie kündigte zudem mehrere Maßnahmen zum Schutz gegen russische Bedrohungen an. Laut Außenminister Johann Wadephul (CDU) werden das russische Generalkonsulat in Bonn und das Russische Haus in Berlin geschlossen. Er bestellte zudem den russischen Botschafter ein.
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