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Kultur

Kritik an Sparmaßnahmen: Demo gegen Reformen bei Lehrerausbildung

Stern ·
Kritik an Sparmaßnahmen: Demo gegen Reformen bei Lehrerausbildung

In Marburg demonstrieren hunderte Lehrkräfte gegen geplante Kürzungen in der Ausbildung.

Die GEW fordert mehr Zeit und bessere Bedingungen für das Referendariat.

In Marburg haben rund 300 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, Ausbilder und Unterstützer gegen geplante Reformen in der hessischen Lehrkräfteausbildung demonstriert.

Unter dem Motto „Gute Schule braucht gut ausgebildete Lehrkräfte“ wandten sie sich nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen gegen einen Einstellungsstopp an Studienseminaren, mehr Arbeitsverdichtung und die geplante Verkürzung des Referendariats.

Hintergrund sind Reformpläne der schwarz-roten Landesregierung.

Diese will den Vorbereitungsdienst für angehende Lehrkräfte von bisher 21 auf 18 Monate verkürzen. „Belastung bereits heute hoch“ Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen, kritisierte das Vorgehen der Landesregierung. „Gute Schule braucht gut ausgebildete Lehrkräfte“, sagte er laut Mitteilung.

Dafür brauche es Zeit, Qualität und verlässliche Rahmenbedingungen statt weiterer Kürzungen. „Die Belastung im Vorbereitungsdienst ist bereits heute hoch.

Weitere Arbeitsverdichtung und Einschnitte gefährden die Qualität der Ausbildung.“ Die GEW forderte, die Arbeitszeitverdichtung zurückzunehmen und es bei einem mindestens 21-monatigen Vorbereitungsdienst zu belassen.

Außerdem verlangte die Gewerkschaft zeitgemäße Ausbildungsbedingungen, mehr Fortbildung und ein Ende des Einstellungsstopps an Studienseminaren.

Die Demonstration wurde von der Allianz Pro Bildung und der GEW Hessen organisiert.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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