Wer steckte dahinter?: Republikaner fordern Untersuchung wegen Starlink-Drosselung
Haben US-Regierungsangehörige eine Starlink-Drosselung in der Ukraine veranlasst? Eine parteiübergreifende Gruppe von Senatoren verlangen hierüber Aufklärung. Ihnen geht es auch um den Schutz von Amerikanern im Ausland.
Die vorübergehende Drosselung des militärisch genutzten Satelliteninternets in der Ukraine sorgt im US-Senat für parteiübergreifende Kritik. Neun Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses - darunter vier Republikaner - fordern in einem Brief an den Generalinspekteur des Pentagons eine Untersuchung des Vorfalls, wie der Senatsausschuss mitteilte. Es müsse untersucht werden, ob US-Beamte der Unterbrechung von Starshield, der militärischen Funktion von Starlink, zugestimmt hätten oder vorab darüber informiert gewesen seien. Eine Störung des Systems beeinträchtige die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine.
Ein besonderes Augenmerk legten die Senatoren auf Auswirkungen auf eigene Staatsbürger: Beeinträchtigungen des Systems gefährdeten Diplomaten, Militärangehörige und Sicherheitspersonal. Die neun Senatoren dringen in dem Brief auf eine Prüfung, ob US-Personal während russischer Angriffe Schutzräume erreichen konnte. "Die Regierung der Vereinigten Staaten hat die grundlegende Pflicht, amerikanisches Personal im Ausland zu schützen", heißt es in dem Schreiben an Generalinspekteur Platte Moring.
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