Box-Drama: Blutgerinnsel kostet Box-Star Denis Boizow das Leben
2015 wird Denis Boizow Opfer eines schweren und bis heute ungeklärten Unfalls.
Der einstige Weltklasse-Boxer ist damals nahe an einem Kampf gegen den Weltmeister Wladimir Klitschko, bevor der Unfall sein Leben für immer verändert.
Nun ist Boizow im Alter von nur 40 Jahren gestorben.
Er galt als möglicher Herausforderer von Wladimir Klitschko, bis ein schwerer und bis heute ungeklärter Unfall sein Leben veränderte: Nun ist der frühere Schwergewichtsboxer Denis Boizow im Alter von 40 Jahren gestorben.
Wie die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf seinen Vater Nikolai Boizow berichtete, führte ein gelöstes Blutgerinnsel zum Tod des ehemaligen Profiboxers, der viele Jahre in Deutschland lebte. „Man konnte nichts mehr tun, es war der sofortige Tod“, sagte Nikolai Boizow.
Im Mai 2015 hatte ein schwerer Unfall die Karriere des Boxers, der als „russischer Tyson“ bekannt war, abrupt beendet.
Damals wurde Boizow schwer verletzt und bewusstlos auf den Gleisen eines Berliner U-Bahn-Tunnels gefunden.
Der damals 29-Jährige erlitt schwere Kopf- und Handverletzungen und wurde in der Charité notoperiert.
Anschließend lag er im künstlichen Koma.
Es folgten weitere Operationen und eine langwierige Rehabilitation.
In der Folge war Boizow zunächst nicht mehr in der Lage, selbstständig zu gehen oder zu sprechen.
Seine Familie zog sich daraufhin aus der Öffentlichkeit zurück.
Die genauen Umstände des Vorfalls in Berlin blieben ungeklärt.
Das Sportzentrum in der russischen Region Orjol veröffentlichte eine Mitteilung zum Tod Boizows im russischen sozialen Netzwerk VK.
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