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Bevölkerungsschutz: Keine neuen Bunker: Was Dobrindt stattdessen plant

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Bevölkerungsschutz: Keine neuen Bunker: Was Dobrindt stattdessen plant

Bunker zum Bevölkerungsschutz sind aus Sicht des Bundesinnenministers überholt.

Scharfe Kritik muss er sich von einem wichtigen Kommunalvertreter anhören - aber aus anderen Gründen.

Trotz der Bedrohung durch Russland sollen in Deutschland laut Bundesinnenminister Alexander Dobrindt keine neuen Bunker gebaut werden.

Stattdessen setzt der CSU-Minister auf andere Lösungen.

Doch zentrale Fragen zum Schutz der Bevölkerung sieht der Landkreistag noch ungeklärt.

Es brauche einen Plan für die zivile Verteidigung, verlangte der Präsident des Kommunalverbands, Achim Brötel (CDU), bei einer Tagung des Bundesinnenministeriums in Berlin.

Mit ziviler Verteidigung ist der Umgang ziviler Behörden und Organisationen mit Kriegsgefahren oder schwersten inneren Notständen gemeint.

Brötel sagte: „Nur die militärische Verteidigung allein reicht halt nicht.

Ohne eine genauso leistungsfähige zivile Verteidigung wird es nicht gehen.“ Schutzräume sollen künftig in App angezeigt werden Laut Dobrindt sollen statt neuer Bunker andere als Schutzraum nutzbare Objekte bei Bedrohungen Sicherheit bieten.

Diese sollen digital erfasst werden.

Gemeinsam mit den Ländern werde derzeit eine strukturierte Datenbank aufgebaut, die etwa Tiefgaragen, Tunnel und andere Orte mit schutzrelevanter Funktion registriere und der Bevölkerung digital zugänglich mache, sagte er.

Ziel sei es, dass Menschen im Ernstfall schnell den nächstgelegenen Schutzraum finden könnten „an der Stelle, wo man sich gerade befindet“.

Die Informationen sollten künftig auch in der Nina-Warn-App abrufbar sein.

Konzept lässt auf sich warten Wann dieses Projekt abgeschlossen sein wird, sagt der Minister nicht.

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