News des Tages: Cyberbetrug durch IT-Firma, Kontrolle von KI-Systemen, Tierversuche
Schlimmer als die Scham ist das Gefühl der Ohnmacht – das gilt für die meisten Menschen, die auf Betrüger hereinfallen. Im Internet hat sich ein internationales Netzwerk breitgemacht, dem es gelungen ist, Tausende Deutsche um ihr Vermögen bringen. Die Betrogenen haben geschätzt Hunderte Millionen Euro verloren.
Sie stießen im Netz auf vermeintliche Anlageportale, bei denen sie Geld darauf setzen konnten, ob die Kurse von Aktien oder Kryptowährungen steigen oder fallen. Am Ende war so gut wie alles weg. Nun haben der SPIEGEL und neun internationale Recherchepartner im Rahmen eines Projekts namens »FakeTrade« das kriminelle Netzwerk durchleuchtet ( hier mehr dazu ).
Meine Kollegen Sven Becker, Jürgen Dahlkamp und Noel Urcan sowie meine Kollegin Sara Wess berichten über Menschen, die abgezockt wurden, und den »vielleicht aggressivsten Krebs der Finanzwelt, seine immer neuen Metastasen«. Die »FakeTrade« Recherche des SPIEGEL und neun internationaler Medien, die vom Netzwerk European Investigative Collaborations (EIC) koordiniert wurde, zeige auch, so meine Kollegen, »dass Opfer und Ermittler nicht machtlos sind. Ein kanadischer Betroffener nahm den Kampf gegen die Abzocker auf – und ein deutscher Staatsanwalt schaffte es, sie vor Gericht zu bringen«.
Lesen Sie hier die ganze Geschichte: Sie versprechen Geldanlegern Traumgewinne. Und bringen sie um ihr Vermögen
»Wenn die Welt einmal untergehen sollte, ziehe ich nach Wien«, soll der Komponist Gustav Mahler gesagt haben, »denn dort passiert alles fünfzig Jahre später.« Die aktuelle SPIEGEL-Titelgeschichte berichtet über die Gefahren der künstlichen Intelligenz und möglicherweise existenziellen Risiken für die Menschheit, die mit dem Siegeszug der KI verbunden sind. Die Chefs der größten KI-Unternehmen rufen nach globalen Regeln und Hilfe des Staates. US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping allerdings haben eigene Ziele. ( Lesen Sie hier mehr dazu .)
Meine Kollegen Simon Book, Marcel Rosenbach und Bernhard Zand sowie meine Kollegin Angela Gruber schreiben, dass dieser Herbst in die Geschichte eingehen könnte. Als der Zeitpunkt, an dem der Menschheit die von ihr geschaffene Supermaschine entglitten ist. Experten fragten sich derzeit, ob die Maschinen bereits zu intelligent seien, um sich von einer unterlegenen Spezies kontrollieren zu lassen
Mahner und Warner bestimmen seit Tagen die globale Debatte. »Eine Branche, die eben noch vor Optimismus kaum laufen konnte, die Billionensummen von Investoren einsammelte, scheint plötzlich im Panikmodus zu sein«, so die Kollegen. Beruhigende Gegenstimmen aus der Techszene seien rar. Und die Politik? Die USA und China dominieren und konkurrieren um die Technologie, doch Amerikas Technologieführerschaft schmilzt. Auch deshalb seien sich Trump und Xi uneins. »Schlösse Trump einen Deal mit Peking, drohte die Führung ganz dahin zu sein.«
Lesen Sie hier die ganze Geschichte: Erst verliert die Menschheit die Kontrolle über die KI. Dann droht Plan D
Wissenschaftler haben gezüchtete menschliche Hirnzellen in Mäusegehirne eingesetzt, dort wuchsen sie und bauten Verbindungen ins Gehirn der Maus auf – das klingt nach tollem Stoff für Horrorfilme.
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