Musiklegenden: Bands, die live spielen – obwohl fast alle Originalmitglieder tot sind
The Sweet, Smokie, Jethro Tull & Co.: Wenn diese Rock-Mythen jetzt touren, ist aus den Glanzzeiten oft nur noch einer dabei.
Oder nicht mal das.
Vorhang auf für die Rolling Dead! Die Popmusik war einmal das Reich der Jugend.
Erwachsene? Bitte draußen bleiben.
Im Rock-Klassiker „My Generation“ von 1965 formulierten The Who es so: „I Hope I Die Before I get Old“ – Ich hoffe, ich sterbe, bevor ich alt werde.
Zwei der Bandmitglieder sind dem nachgekommen, zwei leben noch und sind seit mehreren Jahren auf Abschiedstournee als The Who.
Allerdings haben Gitarrist Pete Townshend und Sänger Roger Daltrey, gemeinsam 162 Jahre alt, heute wohl einen anderen Gedanken im Kopf: Ich hoffe, ich lebe noch, bis das Konzert zu Ende ist.
Können Musiklegenden überhaupt altern? Die Fans stört es nicht, dass viele legendäre Bands mit gelichteten Reihen und gelichtetem Haar auftreten und kaum noch Mitglieder aus den Glanzzeiten der Gruppen auf der Bühne stehen.
Man ist ja auch selbst nicht jünger geworden.
Und die Alterskurzsichtigkeit hilft, darüber hinwegzusehen, wer da oben wirklich spielt – bei einstigen Superstars wie Smokie ist kein einziger Musiker aus der ruhmreichen Vergangenheit mehr dabei, wenn sie dieses Jahr auf Deutschland-Tour gehen.
Egal, Hauptsache die Musik klingt nach der Zeit, als alle noch volles Haar hatten.
Aber auch AC/DC, The Cure, die Beach Boys und Yes – alle immer noch live aktiv – zehren vom Glanz alter Zeiten, obwohl oft nur ein originales Bandmitglied auf der Bühne steht.
Sieben legendäre Bands, die nicht mehr ganz sie selbst sind.
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