Bundesliga: Nach Wirbel um Golla: Handball-Boss erwägt Transferfenster
Der Fall Golla offenbart laut Stefan Kretzschmar eine katastrophale Entwicklung: Handball-Transfers werden oft Jahre im Voraus vereinbart.
Der Liga-Präsident hält Regeln wie im Fußball für denkbar.
Der Wirbel um den Wechselwunsch von Handball-Nationalmannschaftskapitän Johannes Golla könnte eine Änderung der Transferregeln in der Bundesliga nach sich ziehen. „Der Fußball hat sich mit Transferfenstern selbst Regeln gegeben.
Deshalb kann man zumindest darüber diskutieren, ob so etwas auch für den Handball denkbar wäre“, sagte HBL-Präsident Uwe Schwenker der „Sport Bild“.
Der Fall Golla hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt.
Der 28 Jahre alte Kreisläufer möchte die MT Melsungen nur wenige Monate nach seinem Wechsel von der SG Flensburg-Handewitt wieder verlassen und zu seinem früheren Verein zurückkehren.
Als Motive führte er familiäre Gründe und eine Gefährdung seiner mentalen Gesundheit an.
Handball-Transfers oft Jahre im Voraus fix Im Handball werden Spielerwechsel häufig schon Jahre im Voraus vereinbart.
Handball-Ikone Stefan Kretzschmar nannte diese Entwicklung „katastrophal“.
Gollas Transfer nach Melsungen wurde bereits im Dezember 2024 verkündet.
Meister SC Magdeburg gab im August bekannt, den Franzosen Thibaud Briet zur Saison 2028/29 zu holen.
Der Wechsel von Dika Mem vom FC Barcelona zu den Füchsen Berlin im Sommer 2027 steht seit Januar fest. „Wir haben nächste Woche im HBL-Präsidium eine Telefonkonferenz.
Die Causa Golla habe ich zum Anlass genommen, das Vertrags-Thema auf die Agenda zu setzen.
Da stellt sich schon die Frage, ob man an den bestehenden Regelungen etwas ändern sollte“, sagte Schwenker . „Verträge werden teilweise sehr weit im Voraus geschlossen.
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