Mecklenburg-Vorpommern: Weg frei für Koalitionsverhandlungen über Rot-Rot-Grün
Nach erfolgreichen Sondierungen machen SPD, Linke und Grüne in Mecklenburg-Vorpommern den nächsten Schritt.
Die Grünen könnten erstmals Teil einer Schweriner Landesregierung werden.
Nach SPD und Linken haben in Mecklenburg-Vorpommern auch die Grünen für Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer rot-rot-grünen Landesregierung gestimmt.
Einen entsprechenden Beschluss fasste ein Kleiner Parteitag in Rostock ohne Gegenstimmen und Enthaltungen.
Sollten die Verhandlungen zu einer Einigung führen, wäre es für die Grünen das erste Mal, dass sie an einer Landesregierung in dem Bundesland beteiligt würden.
SPD und Linke hatten bereits am Freitag grünes Licht für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen gegeben.
Diese sollen nach Worten von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Montag um 11.00 Uhr beginnen.
Wahlgewinner und klar stärkste Kraft wurde am 20.
September die AfD .
Mit 32 Sitzen hat sie jedoch keine Mehrheit im Schweriner Landtag mit seinen insgesamt 71 Abgeordneten.
SPD (29), Grüne (5) und Linke (5) verfügen zusammen über mehr als die Hälfte der Sitze.
Klappt die Regierungsbildung, haben sie mit 39 Sitzen drei Mandate mehr, als sie für die Mehrheit benötigen.
Grüne wollen Klimaschutz konsequent umsetzen Grünen-Spitzenkandidatin Claudia Müller sprach von sehr intensiven Sondierungsgesprächen in den vergangenen beiden Wochen. „Nun beginnt die Arbeit.“ Es gehe darum, verloren gegangenes Vertrauen der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zurückzugewinnen - und nicht nur von denen, die die Grünen gewählt hätten.
Ein Ziel sei ein neues Miteinander von Menschen, Regierung und Parlament.
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