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Sachsen-Anhalt: Die ersten Ämter hat die AfD so gut wie sicher

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Sachsen-Anhalt: Die ersten Ämter hat die AfD so gut wie sicher

In Sachsen-Anhalt dürfte zum ersten Mal in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte eine rechtsextreme Partei den Landtagspräsidenten stellen. Doch das reicht ihr noch nicht.

G ut zwei Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnen sich erste Folgen einer möglichen Allianz zwischen dem Wahlsieger AfD und der kleinsten Fraktion im Landtag , dem BSW , ab. Schon wenige Tage nach der Wahl hatte das BSW verkündet, dass es einen AfD-Kandidaten zum Parlamentspräsidenten wählen würde. Als stärkste Fraktion hat die AfD dafür das Vorschlagsrecht, ein Kandidat braucht in der geheimen Wahl die absolute Mehrheit von mindestens 42 Stimmen. Die AfD stellt im neuen Landtag 39 Abgeordnete, genauso viele wie CDU, SPD, Grüne und Linke zusammen. Beide Lager können sich also gegenseitig blockieren. Das BSW wird mit seinen fünf Mandaten so zum Zünglein an der Waage.

Landtagswahlen : "Man hat einmal den Staat zu Fall gebracht, dann könnte man ihn doch wieder zu Fall bringen. Das ist die Fantasie." Nach dem Beben ist vor dem Beben? Fünf Ostdeutsche über den Erfolg der AfD, die Normalisierung des Radikalen, der Gewalt - und das, was ihnen Hoffnung macht.

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