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Nachts in London - DFB-Star stoppt rassistischen Angriff!

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Nachts in London - DFB-Star stoppt rassistischen Angriff!

Mutiger Einsatz auf dem Heimweg! DFB -Star Kevin Schade (25) hat gemeinsam mit seinem deutschen Brentford-Teamkollegen Vitaly Janelt (28) einen rassistischen Angriff gestoppt. Das berichtet die britische Zeitung „The Telegraph“. Der Vorfall ereignete sich bereits im März auf der Heimfahrt nach einem Premier-League -Spiel gegen Leeds United.

Demnach bemerkten die beiden deutschen Spieler in den frühen Morgenstunden einen Streit auf einer Straße im Londoner Stadtteil Richmond. Ein Sicherheitsmitarbeiter namens Israel Ilesanmi aus Nigeria wurde dort von einem betrunkenen Mann beleidigt und bedrängt.

Vor Gericht wurde nun bekannt: Der 63-jährige Lieferwagenfahrer David Wheeler hatte nach eigenen Angaben zuvor „etwa sieben“ Dosen Bier getrunken. Als er den Sicherheitsmann in einer Warnweste sah, begann er, ihn zu filmen. Dann fielen laut Anklage rassistische Sprüche. Unter anderem soll Wheeler gesagt haben: „Du bist nicht englisch. Warum bist du hier? Was suchst du hier?“

Als Janelt und Schade eingriffen, richtete sich die Aggression des Mannes gegen die beiden Fußballer. Vor Gericht hieß es, Wheeler habe die Brentford-Stars als „deutsche Idioten“ beschimpft und weitere Beleidigungen hinterhergerufen.

Die Situation eskalierte, Wheeler trug ein blaues Auge davon. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hatten die beiden Profis den Sicherheitsmitarbeiter verteidigt und den Mann festgehalten, bis die Polizei eintraf.

Vor Gericht bestritt Wheeler zunächst, rassistische Äußerungen gemacht zu haben. Nachdem ihm jedoch erklärt wurde, dass ein Notruf die Aussagen aufgezeichnet hatte, änderte er seine Aussage und erklärte: „Es war in der Hitze des Gefechts. Ich wurde zu Boden geschlagen. Diese Typen im Auto, die Deutschen, sind Sportler und weniger als halb so alt wie ich. Sie haben mich alle ausgelacht. Ich konnte mein Handy nicht zurückbekommen. Ich musste mir einige schreckliche Beschimpfungen anhören.“

Der Richter zeigte dafür wenig Verständnis. Die Umstände würden die verwendete Sprache nicht rechtfertigen, sagte er laut „The Telegraph“. Am Ende wurde der Brite zu einer Geldstrafe in Höhe von knapp 2000 Euro verurteilt. Zusätzlich muss er dem betroffenen Sicherheitsmitarbeiter 175 Euro Entschädigung zahlen.

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