Falco – Mon Amour: Tragischer Weltstar Hans Hölzel
Die ARTE-Dokumentation "Falco – Mon Amour " von Hannes Rossacher zeichnet als Erstausstrahlung das flamboyante, viel zu früh geendete Leben des österreichischen Popstars nach und richtet den Blick dabei vor allem auf den Menschen hinter der Kunstfigur.
Die neue Dokumentation "Falco – Mon Amour", die ARTE in Erstausstrahlung zeigt, blickt auf den verletzlichen Menschen hinter der Glitzerfassade: Hans Hölzel, der Mann, der sich Falco nannte, war eine Ausnahmeerscheinung der deutschsprachigen Popgeschichte.
Und mit "Rock Me Amadeus" gelang dem gebürtigen Wiener 1986 etwas, das vor und nach ihm keinem anderen deutschsprachigen Künstler gelang: Der Song erreichte Platz eins der US-Charts.
Die sehr persönlich gehaltene Nahbetrachtung des Filmemachers Hannes Rossacher, der mit seinem damaligen Geschäftspartner Rudi Dolezal und der gemeinsamen Produktionsfirma DoRo auch zu den Wegbereitern des einstigen Musiksenders VIVA zählte, richtet ihre Aufmerksamkeit vor allem auf den Menschen hinter der schillernden Kunstfigur.
Zwischen Freiheit und Selbstverleugnung Im Mittelpunkt steht Caroline Perron, Falcos letzte große Liebe.
Die Frankokanadierin erinnert sich mehr als 25 Jahre nach Falcos Tod an den Mann, den sie zwischen Charme, Humor, Verletzlichkeit, Selbstzweifeln und Exzessen erlebte.
Ihre Perspektive soll einen persönlichen Zugang zu Hans Hölzel ermöglichen, der als Falco zur internationalen Pop-Ikone wurde.
Die Dokumentation beschreibt die Spannung zwischen der selbstbewussten Kunstfigur und dem von Selbstzweifeln geprägten Menschen dahinter.
Der Film setzt bereits bei Falcos frühen Erfolgen an.
Mit "Der Kommissar" gelang ihm aus dem Wiener Underground heraus der Sprung in die internationalen Charts.
Von dort führt die Geschichte über die großen Erfolge der 1980er-Jahre bis zu "Rock Me Amadeus" und den späteren Jahren des Musikers.
Weggefährten, Bandmitglieder, Produzenten und Experten kommen zu Wort und beleuchten unterschiedliche Seiten des Künstlers.
Dabei geht es auch um die Frage, wie sehr Falco seine eigene Kunstfigur erschuf.
Der Name Falco sollte Hans Hölzel Freiheit geben, wurde aber zugleich zur Zerreißprobe – zwischen öffentlicher Persona und privater Persönlichkeit.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.