Katholische Kirche: Marx 30 Jahre im Bischofsamt: „Ihr werdet mich nicht los“
Der Münchner Erzbischof Marx gehört zu den bekanntesten Gesichtern der katholischen Kirche in Deutschland.
Seit drei Jahrzehnten ist er Bischof und hatte es in der Zeit mit vier Päpsten zu tun.
Johannes Paul II. hat ihn zum Weihbischof, Benedikt XVI. zum Erzbischof und Kardinal gemacht, und unter Franziskus ist er zu einem wichtigen Berater der Kurie geworden.
Und nun unter Papst Leo XIV.? Reinhard Marx , Erzbischof von München und Freising, gehört zu den profiliertesten Köpfen der katholischen Kirche in Deutschland - und er hat nach eigenen Angaben Lust auf weitere Jahre im Amt.
Wenn er in zwei Jahren 75 wird, werde er - wie vom Kirchenrecht vorgesehen - dem Papst seinen Rücktritt anbieten, sagte er der Mediengruppe „Münchner Merkur/tz“. „Bis dahin sind es aber noch zwei Jahre - und ich bin überhaupt nicht amtsmüde.“ Papst Leo habe ihn gerade für weitere fünf Jahre an die Spitze des Vatikanischen Wirtschaftsrates berufen. „Ich bin zwar jetzt ein älterer Herr und gehe gelegentlich am Stock.
Aber mir geht es gut“, sagte er in dem Interview.
Jubiläum: 30 Jahre Bischof Marx feiert am kommenden Montag sein Bischofsjubiläum.
Vor 30 Jahren, am 21.
September 1996, wurde er in Paderborn zum Weihbischof geweiht.
Seitdem ging es noch weiter nach oben auf der kirchlichen Karriereleiter.
Sein Bischofsjubiläum feiert Marx am kommenden Montag mit einem Gottesdienst in München, er wird an diesem Tag auch 73 Jahre alt - doch zuvor gibt es eine durchaus bemerkenswerte Veranstaltung in der Katholischen Akademie Bayern.
Unter der Überschrift „Der synodale Bischof: Das Leitungsamt der Kirche unter dem Anspruch der Synodalität neu denken“ will Marx am Wochenende selbst mitdiskutieren.
An seiner Seite stehen eine ganze Reihe von Expertinnen und Experten, die über die Bedeutung des Bischofsamts nachdenken wollen und darüber, wie Reformen auf diesem Feld gelingen könnten.
Reizbegriff „Synodal“ Denn Fakt ist: Die katholische Kirche ist durch und durch hierarchisch geprägt.
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