Kreislaufprobleme! - Oberbürgermeister muss Wiesn-Umzug abbrechen
München (Bayern) – O’zapft is! Doch für Münchens Oberbürgermeister hieß es am Sonntag plötzlich: Ausgestiegen is! Münchens Rathaus-Chef Dominik Krause (36, Grüne) musste den traditionellen Trachten- und Schützenzug durch die bayerische Landeshauptstadt vorzeitig abbrechen. Der Grund: Kreislaufprobleme!
Sieben Kilometer zieht sich die Strecke des traditionellen Trachten- und Schützenzugs vom Maxmonument an der Maximilianstraße quer durch die Münchner Innenstadt bis zur Theresienwiese. Mehr als 8000 Trachtler, Schützen und Musiker aus 148 Gruppen sind in diesem Jahr dabei. Zu Fuß, auf dem Pferd, auf Festwagen und in prächtig geschmückten Kutschen ziehen sie an Tausenden Zuschauern vorbei.
Etwa auf halber Strecke war für den Oberbürgermeister Schluss. Der Kreislauf spielte nicht mehr mit, Krause musste den Trachten- und Schützenzug abbrechen.
Kein Wunder bei diesem Wetter. Selbst Sitzen und Winken konnte da zur schweißtreibenden Wiesn-Disziplin werden. Bis zu 24 Grad, dazu jede Menge Sonne. Schöner könnte ein Wiesn-Sonntag im September zwar kaum sein, für Kreislauf und Tracht ist das allerdings eine ziemlich heiße Kombination.
Krauses Sprecher Ulrich Lobinger zu BILD: „Der OB war heute Morgen vom Start des Umzugs bis zum Odeonsplatz dabei, hatte dann aber ein bisschen Kreislaufprobleme. Er pausiert deswegen jetzt, damit er morgen wieder fit ist. Halb so wild.“
Immerhin: Seine wohl wichtigste Wiesn-Prüfung hatte Krause da schon mit Bravour bestanden. Beim traditionellen Anstich im Schottenhamel brauchte der neue Oberbürgermeister am Samstag gerade einmal zwei Schläge. Jetzt hieß es für Krause dann allerdings erst einmal: Statt Wiesn-Bier lieber Wasser.
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