2. Fußball-Bundesliga: Mit aufrechtem Gang: Wagner haucht Hannover Leben ein
Die Ergebnisse sind noch enttäuschend.
Auch gegen St.
Pauli gab es für Hannover 96 nicht den ersten Sieg mit dem neuen prominenten Trainer.
Trotzdem lässt sich sagen: Wagner wirkt.
Was wohl in dieser knappen Viertelstunde in der Kabine von Hannover 96 geschah? Wurde der neue Trainer laut? Setzte er zu einer eher ruhigen, motivierenden Halbzeit-Ansprache an? Sandro Wagner selbst formulierte es nach dem 1:1 (0:1) bei seinem Heimdebüt gegen den FC St.
Pauli so: „Es war wichtig, nicht gekrümmt da zu sitzen, sondern aufrecht.“ Erst wenige Wochen arbeitet der frühere Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft beim Fast-Aufsteiger der vergangenen Zweitliga-Saison.
Das Debüt ging beim 0:3 in Magdeburg komplett daneben.
Das Unentschieden gegen St.
Pauli entsprach auch nicht den stets hohen Erwartungen.
Am kommenden Sonntag folgt auch noch das brisante Niedersachsen-Derby beim großen Rivalen Eintracht Braunschweig.
Aber trotzdem lässt sich sagen: Wagner wirkt in Hannover .
Auf die Fans, auf Medien und offenbar auch auf seine Spieler. „Auf jeden Fall war es ein Schritt nach vorne“, sagte 96-Geschäftsführer Jonas Boldt nach dem Pauli-Spiel.
Rückstand diesmal kein Nackenschlag Vom Ergebnis her ein erster, kleiner Schritt.
Vom Auftreten her vielleicht schon ein etwas größerer.
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