Leipziger Schule: Malerwitwe Brigitte Tübke-Schellenberger gestorben
Sie kümmerte sich nach dem Tod ihres Mannes Werner Tübke engagiert um dessen Erbe.
Jetzt ist Brigitte Tübke-Schellenberger im Alter von 95 Jahren gestorben.
Brigitte Tübke-Schellenberger, Witwe des Leipziger Malers Werner Tübke (1929-2004), ist tot.
Sie starb am 1.
September im Alter von 95 Jahren, wie die Galerie Schwind unter Berufung auf die Familie mitteilte.
Tübke-Schellenberger hatte zu Lebzeiten des Künstlers das Verwalten und Organisieren übernommen.
Nach seinem Tod pflegte sie das Erbe ihres Mannes.
Werner Tübke war einer der bekanntesten Künstler der DDR.
Die frühere Rechtsanwältin hatte Tübke 1976 in Bad Frankenhausen geheiratet.
Dort hängt ein berühmtes riesiges Gemälde von Tübke zum deutschen Bauernkrieg.
Der Maler war damals geschieden, Tübke-Schellenberger hatte bereits zwei Söhne aus erster Ehe.
Das Paar lebte bis zum Tod des Malers im Jahr 2004 in seiner Villa in der Leipziger Springerstraße.
Dort ist heute unter anderem die Galerie Schwind angesiedelt, die auch Werke aus dem Tübke-Nachlass verkauft hat.
Zudem hat dort eine Kunst-Sammlung mit Werken aus Leipzig ihr Domizil. Öffentliche Trauerfeier geplant Tübke-Schellenberger habe das Werksverzeichnis ihres Mannes mit großem Engagement betreut, teilte die Galerie mit.
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