Basketball: Meister Alba mit „Wunschkader“
Nach dem Meister-Coup im letzten Jahr ist die Erwartungshaltung gestiegen.
Zumal Leistungsträger, wie Talent Jack Kayil gehalten werden konnten.
Und doch versucht Alba, die Ansprüche kleinzuhalten.
Die Alba-Basketballer sind nach einem Totalumbruch völlig überraschen Meister geworden.
In dieser Saison gehen die Berliner mit einem „Wunschkader“ in die neue Spielzeit, wie Geschäftsführer Marco Baldi sagte.
Ist der Titelverteidiger, der am Freitag gegen die Niners Chemnitz (20.00 Uhr/Dyn) in die neue Spielzeit startet, also ein Meisterschaftskandidat? „Natürlich ist jetzt auch eine Erwartungshaltung da“, sagte Baldi.
Aufsichtsrat Axel Schweitzer versucht die aber auch gleich wieder zu drosseln. „Wir dürfen das nicht als Normalität nehmen.
Deshalb gibt es für uns auch nichts zu verteidigen“, sagte er.
Das sieht auch Sportdirektor Himar Ojeda so: „Die Meisterschaft war eine Belohnung für die harte Arbeit.
Das heißt aber nicht, dass uns das jetzt jedes Jahr gelingt.“ Alba konnte Leistungsträger halten Dennoch hoffen sie, dass dieser Titel dem Team ein neues Selbstverständnis geben kann. „Das, was uns letzte Saison stark gemacht hat, müssen wir in unsere DNA aufnehmen“, sagte Baldi.
Das war vor allem der Teamspirit.
Umso wichtiger war es deshalb, dass mit Leistungsträgern wie Point Guard Martin Hermannsson oder Final-MVP Justin Bean verlängert werden konnte.
Der Kern des Teams konnte gehalten werden. „Die wichtigsten Puzzleteile sind weiter da.
Das ist enorm wichtig“, sagte Hermannsson.
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