Marode Infrastruktur: Bahn saniert Strecke Frankfurt-Heidelberg erst später
Fast jeder zweite Fernzug kommt unpünktlich ans Ziel.
Grund dafür ist auch der schlechte Zustand der Infrastruktur.
Die soll nun jedoch langsamer fit gemacht werden als geplant - auch in Hessen.
Bahn und Bund wollen in den kommenden fünf Jahren deutlich weniger vielbefahrene Strecken sanieren als bislang geplant.
Bis 2031 sollen nur noch 13 statt 21 Strecken umfassend erneuert werden, wie die Deutsche Bahn und das Verkehrsministerium mitteilten.
Die übrigen Sanierungen folgen demnach später. „Es werden keine Korridorsanierungen gestrichen, sondern nur verschoben“, hieß es. „Die Priorisierung der Korridorsanierungen ab dem Jahr 2032 erfolgt im kommenden Jahr.“ Bis wann die sogenannten Generalsanierungen aller rund 40 geplanten Strecken abgeschlossen sein werden, ist damit völlig offen.
Zuvor war der Plan, damit bis 2036 fertig zu werden.
Zu den 13 Strecken, die bis 2031 angegangen werden sollen, gehört in Hessen die Strecke Fulda-Hanau.
Dort soll es 2027 losgehen.
Erst nach 2031 steht in Hessen nun die Strecke Frankfurt-Heidelberg auf dem Plan.
Die Sanierung war ursprünglich für die Zeit vom 28.
Juni bis 14.
Dezember 2030 geplant.
Was besser werden soll Besser werden sollen bei all diesen Generalsanierungen die Umleitungen.
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