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Kultur

Britische Royals: Abrechnung unter Aristokraten: Charles Spencers Diana-Buch

Stern ·
Britische Royals: Abrechnung unter Aristokraten: Charles Spencers Diana-Buch

„Swan Song.

Diana, meine Schwester“ von Charles Spencer ist viel mehr als eine Erinnerung an Prinzessin Diana.

Es ist eine Abrechnung mit König Charles und der britischen Königsfamilie. „Krieg der Worte“ und „Blutfehde“: Schon bevor das Buch von Prinzessin Dianas Bruder, Charles Spencer, auf dem Markt war, titelte die britische Presse mit markigen Worten über vorab verbreitete Auszüge.

Gut 29 Jahre nach dem tragischen Unfalltod seiner berühmten Schwester erhebt der 62-jährige Aristokrat Earl Spencer vor allem gegen König Charles III. schwere Vorwürfe.

Nun ist das Buch mit dem deutschen Titel „Swan Song.

Diana , meine Schwester“ draußen und es gibt noch mehr Unerhörtes, was Spencer über seinen 77-jährigen Ex-Schwager und andere Royals zu sagen hat.

Charles soll wie „Lottogewinner“ geklungen haben Am Morgen nach dem tödlichen Unfall soll der damalige Prince of Wales seinen Ex-Schwager nach dessen Angaben angerufen haben. „Im Gegensatz zu den anderen Anrufern, die hörbar schockiert waren und kaum ihre Beileidsbekundungen und Hilfsangebote hervorbrachten, klang er geradezu gelöst - wie ein Lottogewinner, ging mir damals durch den Kopf“, erinnert sich Spencer an das Telefonat.

Ein weiteres Gespräch am Telefon soll es ebenso in sich gehabt haben.

Kurz vor der Trauerfeier soll demnach Charles über Diana gesagt haben: „Wir werden sie früh genug vergessen!“, nachdem er sich über das angeblich fehlende Pflichtgefühl der Familie Spencer ausgelassen haben soll.

Palast reagiert ärgerlich - Spencer legt nach Ob und wie sich der König an die damaligen Konversationen erinnert, war zunächst nicht bekannt. Überraschend hatte ein Palastsprecher jedoch bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt: „Seine Majestät ist sich gewahr, dass die brüderliche Trauer selbst viele Jahre nach so einem Verlust die Vernunft trüben, die Urteilsfähigkeit beeinträchtigen und die Erinnerung einfärben kann auf eine Weise, die andere nicht nachvollziehen können.“ Spencer zeigte sich davon unbeeindruckt. „Ich kann Ihnen hier und jetzt sagen: Das sind genau die Worte, die er gesagt hat“, betonte er in einem Interview.

Spencer wollte William und Harry Trauermarsch ersparen Das Bild, wie die beiden Söhne Dianas, Prinz William und Prinz Harry an der Seite Spencers, Prinz Charles' und Prinz Philips hinter dem Sarg der „Königin der Herzen“ hertrotteten, hat sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt.

Spencer hatte sich eigenen Angaben zufolge dafür eingesetzt, den gerade einmal 15 (William) und 12 (Harry) Jahre alten Jungs diese Erfahrung zu ersparen: „Diana hätte etwas so Herzloses niemals gutgeheißen.“ Doch es war vergebens, wie er schreibt.

Der Palast setzte sich durch.

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