Neue Technologien: Es soll schneller vom Labor an die Werkbank gehen
Damit neue Technologien den Weg in die Praxis finden, müssen zig Räder ineinander greifen.
Am Ende kann wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Erfolg stehen.
Wie Rheinland-Pfalz das fördern will.
Wo die Vergangenheit noch atmet, soll die Zukunft eingeläutet werden: In der Turbinenhalle der alten Waggonfabrik in Mainz haben das rheinland-pfälzische Wissenschafts- und das Wirtschaftsministerium gemeinsam den Startschuss für eine Hightech-Agenda des Landes gegeben.
Ziel des Ganzen ist es, neue Technologien schneller in die Umsetzung zu bringen und so wirtschaftliche Wertschöpfung zu kreieren.
Bei der Auftaktveranstaltung auf dem alten Industrieareal im Mainzer Stadtteil Mombach wurden abseits der Worte von Wissenschaftsminister Clemens Hoch und Wirtschaftsminister Michael Ebling (beide SPD) Beispiele präsentiert, bei denen neue Technologie schon jetzt angewandt wird.
Genau das soll künftig noch häufiger und vor allem schneller gelingen.
Ergänzung zur Agenda auf Bundesebene Die Agenda auf Landesebene sei gedacht als eine Ergänzung zur existierenden Agenda auf Bundesebene, erklärte Hoch.
Diese soll die Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und technologische Souveränität Deutschlands fördern, so heißt es von der Bundesregierung.
Rheinland-Pfalz wolle zeigen, dass es das auch könne, sagte Hoch - „und vieles davon besser“.
Ebling ergänzte, vielleicht gelinge es hierzulande, manche Fehler nicht zu wiederholen.
Der Bund habe etwa die Pharmabranche als Schlüsselindustrie ausgemacht und sie später bei der Finanzierung des Gesundheitssystems belastet.
Wichtig sei grundsätzlich, Stärke von Forschung und Stärke von Wirtschaft zusammenzudenken.
Schwerpunkte der rheinland-pfälzischen Agenda sollen etwa die Biotechnologie , Künstliche Intelligenz (KI) sowie Quantencomputing werden.
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