BILD hat es schon getestet - Besser als die Konkurrenz? Apples faltbares iPhone
Cupertino (Kalifornien) – Das iPhone Duo ist Apples erster Aufschlag für ein faltbares Smartphone. „Duo“ ist hier Programm, denn das brandneue Gerät hat zwei Bildschirme, die es gleichzeitig zu einem iPhone und einer Art Miniatur-iPad machen. BILD hat das neue faltbare iPhone bei der Keynote in Cupertino (Kalifornien) getestet und sagt, was das neue Gerät besser macht als andere Klapp-Handys.
Vorweg: Apple ist der Versuch, sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten, gut gelungen. Der Konzern hat wichtige Details komplett neu gedacht, um die Nachteile von Falt-Smartphones zu minimieren. Auch wenn man an einigen Stellen noch Abstriche machen muss.
Seit Anbeginn des Foldable-Zeitalters plagt die Hersteller ein Problem besonders: Wie lässt sich die Falz, die beim Falten eines Displays entsteht, auf ein Minimum reduzieren? Apple hat eine kreative Lösung gefunden: ein mattes Display. Klingt simpel, ist aber äußerst effektiv. Weil der Bildschirm nicht spiegelt, ist die Falz praktisch unsichtbar, da sie Licht nicht in verschiedene Richtungen reflektiert.
Selbstverständlich steckt auch noch etwas mehr dahinter, denn auch wenn man mit dem Finger über die Displaymitte fährt, kann man den Falz kaum spüren. Stützrippen und Titanplatten sorgen dafür, dass sich der Bildschirm so flach wie möglich entfalten kann. Eine kratzfeste Beschichtung soll die Oberfläche schützen – ein altbekanntes Problem bei Foldables. Apple ist sich seiner Sache so sicher, dass sogar der Apple Pencil (USB-C) als Eingabegerät erlaubt ist.
Das iPhone Duo ist zwar nicht das erste Falt-Smartphone, das im breiteren Reisepass-Format kommt. Apple hat jedoch eine komplett neue Bedienweise für iOS 27 exklusiv im Duo entwickelt. Während andere Hersteller Foldables im Prinzip softwareseitig wie jedes andere Smartphone behandeln, räumt das Falt- iPhone mit der konventionellen Bedienung auf.
Um von dem breiteren Reisepass-Format Gebrauch zu machen, wandern bestimmte Bedienelemente an den rechten Bildschirmrand. Schnellzugriffe auf dem Sperrbildschirm, das App-Dock und der Suche-Button sind nun in einem eigenen Streifen angeordnet und lassen somit mehr Platz für vertikale Inhalte. Sogar die Frontkamera am Außendisplay ist dort zu finden, zusammen mit einem Icon, das Empfang, WLAN-Signalstärke und Akkustand miteinander kombiniert.
Einziges Manko an der Umstellung ist, dass man das iPhone Duo am besten mit der rechten Hand bedient – für Linkshänder ist es weniger komfortabel. Aber immerhin ist Multitasking mit zwei geöffneten Apps im geöffneten Zustand von beiden Seiten möglich. Auch nicht zu vernachlässigen: Das 7,6 Zoll große Innendisplay lässt sich auch hochkant benutzen und wird somit zu einer Art iPhone Pro Max Plus. Kompatible Apps passen sich in jeder Orientierung nahtlos an – hier zeigt Apple, welchen Vorteil die frühe Einbindung von Entwicklern haben kann.
Es fällt auf den ersten Blick gar nicht auf, aber das iPhone Duo hat nicht nur im Front-, sondern auch im Innendisplay eine Selfie-Kamera. Um möglichst viel Fläche im aufgeklappten Zustand zu bieten, hat Apple die Kamera jedoch unter dem Display versteckt.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.