Sommerbilanz: 20 Badetote in Schleswig-Holstein – DLRG warnt vor Risiken
Warum riskieren gerade junge Männer ihr Leben im Wasser? Die DLRG erklärt, welche Fehler immer wieder zu tödlichen Badeunfällen führen.
In Schleswig-Holstein sind seit Jahresbeginn 20 Menschen ertrunken.
Diese Zahl veröffentlichte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in ihrer Sommerbilanz.
Das sind vier Tote mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Bundesweit liegt die Zahl der Badetoten zum Stichtag 15.
September bei 320.
Die meisten Toten gab es in den Monaten Juni (vier), Juli (sechs) und August (vier).
Neun Menschen ertranken in Nord- und Ostsee.
Auffällig ist, dass 15 der Gestorbenen Männer waren. „Jugendliche und junge Männer gehen häufig vermeidbare Risiken ein.
Dabei spielen Leichtsinn, Selbstüberschätzung und mangelnde Schwimmkompetenz eine wesentliche Rolle“, sagte die DLRG-Präsidentin Ute Vogt.
Schulen bei der Prävention von Badeunfällen besonders wichtig Bei der Prävention von Badeunfällen kommt nach Aussage der DLRG den Schulen eine große Rolle zu.
Dort sollten Wissen über Gefahren im Wasser und ein fundierter Schwimmunterricht Hand in Hand gehen.
Gerade das Schwimmenlernen komme aber oft zu kurz.
Vogt : „Bund, Länder und Kommunen müssen zusammen flächendeckend deutlich mehr in die marode Schwimmbadlandschaft und den schulischen Schwimmunterricht investieren.
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